Kreis Düren - Über Funk überall im Kreis recht schnell ins Internet

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Über Funk überall im Kreis recht schnell ins Internet

Von: Dietmar Engels
Letzte Aktualisierung:
DSL-Anschluss
Ein Anschluss für ein DSL-Kabel aus dem Telefon-Festnetz an einem DSL-Router. Foto: dpa

Kreis Düren. Wer in einem gut versorgten Gebiet wohnt, der wird über eine Internetgeschwindigkeit von bis zu 2 Mbit/s (Megabit pro Sekunde) nur lächeln. Auf dem „platten Land”, wo dieser Wert vielfach noch Utopie ist, sieht die Sache anders aus.

Ab Mittwoch kann dieser Wert aber unter guten Empfangsbedigungen erreicht werden.

Das junge Unternehmen „Net Aachen” stellt ab sofort ein Funknetz bereit, das Internetverbindungen mit maximal 2 Mbit/s ermöglicht. Mindestens 1 Mbit/s sollen an jedem Punkt im Kreisgebiet erreicht werden.

Landrat Wolfgang Spelthahn begrüßte Dienstag die Initiative aus Aachen ausdrücklich: „Alles was dazu beiträgt, die Versorgungsengpässe im ländlichen Raum zu beseitigen, ist uns sehr willkommen. Denn Standorte, die nicht vernünftig am weltweiten Datenfluss teilhaben, sind stark benachteiligt. Deshalb freue ich mich, dass es jetzt für die Menschen im Kreis Düren einen zusätzlichen Weg gibt, sich ins Internet einzuklinken”.

„Internet On Air” heißt der Dienst. Man braucht dazu einen spezielles Empfangsgerät (Router), der bei dem Unternehmen erhältlich ist. Die Verbindung zum Internet kann auch über einen USB-Stick hergestellt werden. Das ermöglicht den mobilen Einsatz in den Kreisen Düren, Aachen, Heinsberg und bald auch im Raum Köln. Die Versorgung mit sieben über den Kreis verteilten Sendern sichergestellt.

Interessenten brauchen keine Angst zu haben, die „Katze im Sack” zu kaufen: In den ersten beiden Monaten kann man den Router zurückgeben; der Vertrag wird dann aufgelöst und die geleisteten Zahlungen werden erstatt.

Rund 20000 Haushalte im Kreis Düren sind unterhalb der Schwelle von 2 Mbit/s versorgt. Das Aachener Unternehmen hofft, davon etwa 20 bis 25 Prozent von dem neuen Angebot überzeugen zu können, wie Geschäftsführer Andreas Schneider Dienstag sagte.
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