Über 400 Brettspiele in Dürens Haus der Stadt vorrätig

Von: jul
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Dorothea Richter, Thorsten Oel
Dorothea Richter, Thorsten Oelsner und Andreas Haaß (von links) testen Qwirkle, das Spiel des Jahres. Foto: Julian Loevenich

Düren. Sechs verschiedene Farben und Formen auf insgesamt 108 Spielsteinen legt man in einer bestimmten Reihenfolge richtig aneinander, dann erhält man ein „Qwirkle”. Das sei „wie Scrabble mit Farben”, beschreibt Andreas Haaß von der Spiel-Des-Jahres-Jury den neuen Preisträger.

Am Wochenende war „Qwirkle Einfach begonnen - schnell gewonnen” eines von weit über 400 Brettspielen im Haus der Stadt. Es war der 22. Tag des Spieles, zu dem der Dürener Verein für Gesellschaftsspiele „Mister X” eingeladen hatte.

„Wir waren jetzt auf der Spielmesse in Essen und haben von dort Neuheiten mitgebracht, aber auch die Verlage selber schicken uns ihre Produkte, und wir testen die und bieten sie den Leuten an”, erklärt Thorsten Oelsner, Vorsitzender von „Mister X”. Angesammelt hat sich eine beachtliche Summe an Spielen, die in Gruppen wie „Highlights des letzten Jahres” oder „Geheimtipps” eingeteilt waren.

Dabei wurde allerdings nicht nur neue Ware angeboten, sondern auch bewährte. Die gut 300 Besucher hatten die Möglichkeit, ein Spiel ihrer Wahl auszuleihen und damit an einen der vielen Tische zu gehen. Oelsner zu diesem Prinzip: „Viele Leute überlegen vielleicht manchmal, sich ein Spiel zu kaufen, doch, wenn es dann nicht den Erwartungen entspricht, hat man mal leicht 20 bis 40 Euro umsonst ausgegeben. Hier können sie einfach hinkommen, ausprobieren, erklären lassen und dann entscheiden, ob es ihnen gefällt, oder nicht”. Dabei begrüßt der Verein ganze Familien mit seinem reichhaltigen Sortiment, das auch über „Kinderspielchen” und sogenannte „schnelle Spiele” verfügt, „für die man nicht länger als eine Dreiviertelstunde braucht”. Bei den verschiedenen Gruppen, so Oelsner weiter, käme der Tag des Spieles „sehr, sehr gut an”. Von einem Verlag wurde darüber hinaus auch zu einem Wettbewerb eingeladen. „Die Menschen können sich in diesem Fall bei dem Spiel „Einfach Genial” für die Deutsche Meisterschaft qualifizieren”, so Oelsner.

Für die anderen, die vorbei schauten, war die Veranstaltung eine gelungene Möglichkeit, einen Überblick über verschiedenste Spiele zu erhalten und ganz ungezwungen ein paar Stunden fernab der medialen Welt mit Figuren und Brettern zu verbringen.
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