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Trost spenden in Notfällen

Von: fjs
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Stehen bereit, wenn nach Notfällen Trost gespendet werden muss: 14 neue Notfallseelsorger wurden durch die Notfall-Seelsorge (NFS) zu ihrem Einsatz beauftragt und ermutigt. Foto: Fred Schröder

Düren. Sie wollen in schlimmen Stunden Trost spenden: Mit einem Ermutigungsgottesdienst und nach zweijähriger Ausbildung wurden 14 neue Notfallseelsorger zu ihrem Dienst beauftragt. Träger der Notfallseelsorge sind der Kirchenkreis Jülich und das Bistum Aachen.

Superintendent Jens Sannig und Regionaldekan Hans Doncks ermutigten in Anwesenheit von Vertretern der Hilfs- und Rettungsdienste sowie dem Leiter des Feuerwehrtechnischen Zentrums des Kreises Düren, Ralf Butz, und Heinz-Peter Salentin, Leiter Einsatzdienste beim Rettungsdienst Kreis Düren, die neuen Notfallseelsorger, Menschen in ihren Notlagen zu Hilfe zu kommen und Unterstützung zu leisten.

„Der Dienst geschieht oft im Verborgenen und verlangt den Helfern viel ab“, betonte Jens Sanning, „denn Notsituationen sind Schnittstellen des Lebens, an denen Sinn- und Wertfragen aufbrechen.“ In 24-Stunden-Rufbereitschaft bieten die beiden christlichen Kirchen „Erste Hilfe für die Seele“ an. Die Notfallseelsorge versteht sich als überkonfessionelle und nichtkommerzielle Begleitung in plötzlich ausgelösten menschlichen Krisensituationen.

Für die Notfallseesorge stehen im Kreis Düren 40 haupt- und ehrenamtliche Seelsorger/innen im wöchentlichen Wechsel zur Verfügung. Sie werden zu etwa 100 Einsätzen im Jahr durch Polizei oder Rettungsdienste angefordert. Einige der Kräfte sprechen türkisch und arabisch und kennen islamische Traditionen. „Sie können in besonderer Weise Brücken bauen“, sagte Regionaldekan Hans Doncks.

Als neue Notfallseelsorger beauftragt wurden die hauptamtlichen Kräfte Kaplan Achim Köhler und Gemeindereferent Rudi Hürtgen sowie die Ehrenamtler Helmut Dahlmanns, Martina Hahn, Pascal Niklaus, Carl Clemens, Robert Engelmann, Gerda-Marie Schmidt-Dobrowolny, Katja Küpper, Heike Henschenmacher, Helmut Kratz, Mark Linden, Harald Lorberg und Helmuth Mühlbeyer.

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