Triebwagen übersehen: Autofahrer überlebte Aufprall

Von: red/pol
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Total zerstört: Der vom Triebwagen mitgerissene und eingequetschte Auto des 61-jährigen Düreners am Bahnübergang „An der Kuhbrücke”. Foto: Polizei Düren

Düren. Großes Glück im Unglück hatte am Donnerstag ein Autofahrer aus Düren: An einem Bahnübergang fuhr er frontal vor einen herankommenden Triebwagen der Rurtalbahn. Sein Auto wurde mitgerissen, der Fahrer überlebte mit Verletzungen.

Um 7.25 Uhr hatte der 61-Jährige beim Überfahren eines Bahnübergangs an der Straße „An der Kuhbrücke” den von links kommenden Regiosprinter glattweg übersehen.

Der Triebwagen prallte gegen die Fahrerseite des Autos und riss den Wagen mehr als zehn Meter weit auf der Bahntrasse mit. Kurz vor einem Bahnsteig kamen die Fahrzeuge zum Stehen.

Der Autofahrer wurde dabei so schwer verletzt, dass er ins Krankenhaus gebracht werden musste. Ein Hund im Auto überlebte ohne Blessuren.

Auch der Lokführer des Triebwagens und seine rund 250 Passagiere kamen mit dem Schrecken davon. Sie wurden mit Bussen an ihr Ziel gebracht. Die Bahnstrecke musste für die Zeit der Aufräumarbeiten gesperrt werden, der total zerstörte Wagen wurde von einem Abschleppunternehmen abtransportiert. Den Gesamtschaden schätzt die Polizei auf mehr als 50.000 Euro.

Bei der Unfallaufnahme wurde festgestellt, dass die Warnsignale am Übergang offenbar korrekt funktioniert hatten. Warum der Autofahrer den Zug trotz Blinklicht und Warnglocke übersehen hat, muss nun ermittelt werden.

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