Trickbetrügern das Handwerk gelegt

Von: red/pol
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Düren. . Drei mutmaßliche Trickbetrüger im Alter von 25, 29 und 36 Jahren hat die Polizei am frühen Donnerstagabend in der Innenstadt vorläufig festgenommen.

Mit einem so genannten „Enkeltrick” hatten die Männer bereits eine Geschädigte um eine Summe von 2500 Euro betrogen. Auf dem Weg zum zweiten Opfer wurden sie gestoppt.

Gegen 18 Uhr hatten Polizeibeamte eine Strafanzeige einer 59 Jahre alten Dürenerin entgegengenommen, die darin schilderte, dass sie am Nachmittag von einer männlichen Person angerufen worden war, die angegeben hatte, ihr Sohn zu sein.

Er befinde sich nach einem verschuldeten schweren Unfall jetzt im Krankenhaus und benötige dringend 18.000 Euro, hatte der Anrufer ihr erklärt. Außerdem brachte sich dann ein angeblicher Anwalt in das Telefonat ein, der beteuerte, ihrem Sohn helfen zu wollen. Die Angerufene war schließlich bereit, das in der Wohnung vorhandene Bargeld auszuhändigen. Bereits zehn Minuten später erschien dann ein als Bote bezeichneter Mann, der die bereit gelegten Geldscheine in Empfang nahm.

Während die Polizei noch nach den Tätern fahndete, ging der Hinweis ein, dass diese vermutlich gegen 19 Uhr auch bei einer 73 Jahre alten Frau aus Düren telefonisch mit dem selben Trick vorstellig geworden waren. In der Nähe der Anschrift der Geschädigten konnten Beamte des Einsatztrupps dann die drei Beschuldigten noch rechtzeitig vor der nächsten Geldübergabe festnehmen.

Die Tatverdächtigen werden auf Antrag der Staatsanwaltschaft Aachen noch heute dem zuständigen Haftrichter vorgeführt. Aus gegebenen Anlass informiert die Polizei erneut darüber, wie man verhindern kann, Opfer eines „Enkeltricks” zu werden. Sie rät dazu, bei den Verwandten zurück zu rufen, von denen sie einen Anruf über eine angebliche finanzielle Notlage mitgeteilt bekommen haben, um den Sachverhalt zu klären. Zudem sollten Betroffene sofort über den Notruf 110 bei der Polizei anrufen, wenn sie Verdacht schöpfen oder der Sachverhalt direkt nicht zu klären ist. Niemals sollte Fremden Bargeld ausgehändigt werden.
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