Kreis Düren - Tourismusbörse Berlin: Auch die Rureifel gibt ihre Visitenkarte ab

Tourismusbörse Berlin: Auch die Rureifel gibt ihre Visitenkarte ab

Letzte Aktualisierung:

Kreis Düren. Dass die Rureifel ein herrliches Fleckchen Erde ist, muss sich weit über die Region hinaus herumgesprochen haben. Seit dem Jahr 2000 steigen die Übernachtungszahlen in den Kommunen Heimbach, Hürtgenwald, Kreuzau und Nideggen kontinuierlich. Nachdem zu Beginn des neuen Jahrtausends mit 117.000 Übernachtungen in Häusern mit neun oder mehr Betten die Talsohle erreicht war, ging es stetig bergauf.

2012 wurde nun erstmals die 200.000er Marke geknackt. 201.394 Übernachtungen verbuchten die größeren Beherbergungsbetriebe in den vier Städten und Gemeinden, die sich 2001 in der Rureifel-Tourismus zusammengeschlossen haben. Das ist nicht nur ein Plus von 2,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr (196 273 Übernachtungen), sondern überdies ein Zuwachs entgegen dem regionalen Trend.

„Das ist eine hervorragende Entwicklung. Die gemeinsamen Anstrengungen der vier Rureifel-Kommunen zahlen sich aus. Die Region ist deutlich im Aufwind“, freut sich Landrat Wolfgang Spelthahn, der seit 2010 Vorsitzender der Eifel-Touristik Agentur ist. Den Aufschwung macht er auch an den vielen kleineren und größeren Investitionen fest. Zu Letzteren zählen die Jugendherberge Nideggen, das Hotel Seehof an der Staumauer Schwammenauel und das nur einen Steinwurf entfernte niederländische Projekt Resort Eifeler Tor.

Aber auch die Internationale Kunstakademie Heimbach habe Anteil am Aufschwung. Landrat Wolfgang Spelthahn: „Allein die große James Rizzi-Ausstellung hat 2012 15.000 Besucher nach Heimbach gelockt. Davon haben die Betriebe sicher kräftig profitiert.“ Im Rahmen der ITB, der weltgrößten Tourismusmesse in Berlin, verraten die Macher in dieser Woche, welcher populäre Künstler der Burg in diesem Frühjahr zusätzlichen Glanz verleiht. In Berlin empfiehlt sich die gesamte Eifel der Welt an einem Stand als ideales Reiseziel. Nur der gemeinsame Auftritt garantiert die Aufmerksamkeit des Fachpublikums und der Reiselustigen.

Die geschlossene Vermarktung der vier Rureifel-Kommunen belege das im kleinen Maßstab: „Legt man die Zahlen des Wanderverbandes Deutschland zugrunde, so ergibt sich für uns aus den über 200.000 Übernachtungen in den größeren Häusern ein Bruttoumsatz von 11,5 Millionen Euro“, hat Gotthard Kirch, Geschäftsführer der Rureifel-Tourismus, errechnet.

Mit seinen fünf Mitarbeitern und rund einem Dutzend Minijobbern in den Nationalparktoren arbeitet er daran, Wanderer, Radler und weitere Zielgruppen in die Rureifel zu locken. Unterstützung erhält die Rureifel-Tourismus vom Kreis. So wurde zum Beispiel das Wanderwegenetz mit Hilfe vieler Ehrenamtler durchforstet, gezielt verkleinert und einheitlich ausgeschildert.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.


Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert