Acubi Freisteller

Tourismus in der Rureifel ist im Aufwind

Letzte Aktualisierung:
Die Aussicht von Schmidt aus À
Der Rursee ist einer der Touristen-Magneten der Region. Die Aussicht von Schmidt aus über den Rursee in den Nationalpark ist einer der gefragten Punkte.

Kreis Düren. Dass die wald- und wasserreiche Rureifel ein herrliches Fleckchen Erde ist, hat sich weit über die Region hinaus herumgesprochen. Seit dem Jahr 2000 steigen die Übernachtungszahlen in den Kommunen Heimbach, Hürtgenwald, Kreuzau und Nideggen kontinuierlich. 2012 wurde nun erstmals die 200.000er Marke geknackt.

Exakt 201.394 Übernachtungen verbuchten die größeren Beherbergungsbetriebe in den vier Städten und Gemeinden, die sich 2001 im Verein Rureifel-Tourismus zusammengeschlossen haben. „Das ist ein Plus von 2,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr und überdies ein Zuwachs entgegen dem regionalen Trend“, freut sich der Verein.

Den „Löwenanteil“ der Übernachtungen verbuchte die Stadt Nideggen. Fast 83.500 Übernachtungen stehen bei ihr 2012 zu Buche. Sie profitiert von der Jugendherberge, denn vor deren Bau war Nideggen nicht über 68.000 Übernachtungen hinausgekommen. Auf Platz 2 liegt die Stadt Heimbach, die 2012 über 56.700 Übernachtungen in Häusern mit neun oder mehr Gästebetten zu verzeichnen hatte. Allerdings sind die ersten Bewohner nach der Teileröffnung des Feriendorfes Resort Eifeler Tor noch nicht erfasst worden. Mehr als 51.600 Übernachtungen wurden 2012 in der Gemeinde Hürtgenwald gezählt, die mit einem Plus von 4,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr den kräftigsten Sprung gemacht hat. In Kreuzau, das mit seinem Stausee in Obermaubach traditionell eher Tagestouristen anzieht, nächtigten 2012 9570 Gäste, also geringfügig weniger als im Vorjahr (9620).

„Das ist eine hervorragende Entwicklung. Die Anstrengungen der vier Rureifel-Kommunen zahlen sich aus. Die Region ist deutlich im Aufwind“, freut sich Landrat Wolfgang Spelthahn, der seit 2010 Vorsitzender der Eifel-Touristik Agentur ist. Den Aufschwung macht er auch an den kleineren und größeren Investitionen fest. Aber auch die Internationale Kunstakademie Heimbach, die seit ihrer Eröffnung im Herbst 2009 einen Bilderbuchstart hingelegt habe, habe Anteil am Aufschwung. Spelthahn: „Allein die James Rizzi-Ausstellung hat 15.000 Besucher nach Heimbach gelockt. Davon haben die Betriebe sicher kräftig profitiert.“

„Seit der Gründung der Rureifel-Tourismus steigen die Übernachtungszahlen“, freut sich Vorsitzender Axel Buch, Bürgermeister von Hürtgenwald. „Legt man die Zahlen des Wanderverbandes Deutschland zugrunde, so ergibt sich für uns aus den über 200.000 Übernachtungen in den größeren Häusern ein Bruttoumsatz von 11,5 Millionen Euro“, hat Gotthard Kirch, Geschäftsführer der Rureifel-Tourismus, errechnet.

Maßgebliche Unterstützung erhält die Rureifel-Tourismus vom Kreis Düren, dessen zuständiges Fachamt eine Vielzahl von Förderoptionen im Blick hält und dafür sorgt, dass die touristische Infrastruktur stetig verbessert und erweitert wird. Eine Prognose wagt der Verein schon jetzt: 2013 wird ein weiteres Rekordjahr werden, denn dann fließen die Übernachtungen des Heimbacher Feriendorfes mit in die Statistik ein.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.


Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert