Schmidt - Tollrock-Festival lockt 2000 Besucher nach Schmidt

Tollrock-Festival lockt 2000 Besucher nach Schmidt

Von: ale
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Benny, Micha, Nico, René, Marc und Jens (von links) sind die Gewinner des Tollrockerz Band Contest. Überglücklich nahmen sie ihre Trophäe in Empfang. Foto: Anneliese Lauscher
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Die Gruppe „Volboat“ heizte den Massen mächtig ein.

Schmidt. Wenn Rockfans aus allen Himmelrichtungen nach Schmidt strömen, wenn 120 Helfer aus neun Vereinen sich einsetzen, damit andere Spaß haben, wenn die Bässe über den Rursee dröhnen und 2000 Fans ihre Hände in den Himmel recken, tanzen und schreien – dann ist Tollrock-Festival auf der Schönen Aussicht.

So auch wieder am vergangenen Wochenende. Ein randvolles Programm mit rockiger Musik aus verschiedenen Sparten lockte die Musikfreunde. Dazu waren junge, noch unbekannte Bands eingeladen zum Tollrockerz Bandcontest. Und den gewann am Samstag eine Band aus Düren: „Bipolar“. Ein bisschen (positiv) verrückt, sehr rhythmisch, ein wenig rappig und teils metallisch, so kamen die sechs Jungs aus Düren daher.

Sie konnten die Jury überzeugen mit ihren kontroversen Texten und einer crazy Show, für die hauptsächlich Sänger und Frontman Benny verantwortlich war. „Das war unser zweiter Live-Auftritt, wir waren noch nie auf einer so großen Bühne“, strahlte er, „ich finde es extrem gut, dass Talente aus der Region hier so unterstützt werden, dass Organisatoren mit Herzblut sowas auf die Beine stellen.“

Schönes Kompliment

Am Freitag hatten die „Sunpilots“ aus Australien für Überraschungen gesorgt. Ihre Coverversion des berühmten Beatles-Songs „Eleanor Rigby“ oder „Massive Attack’s „Teardrop“ kamen gut an, aber auch die selbst geschriebenen Stücke. „Sunpilots“ touren seit vier Jahren durch Europa, in Schmidt wurden sie gefeiert. Sie genossen den Kontakt zum Publikum, gaben eifrig Autogramme, wiesen auf ihre neue CD hin und posierten für Fotos. „It’s fantastic“, jubelte Raj Siva-Rajah, der Frontman der Band, der die Schmidter Tollrocker „helpful“ und friendly“ nannte. Schon am nächsten Tag meldeten sich die vier Jungs im Internet mit begeisterten Dankesworten – ein schönes Kompliment.

„Piknik Park“ aus Ungarn faszinierte die Fans von Anfang an; klatschend, schreiend und stampfend gingen sie mit bei Liedern wie „Numb“ oder „Nobody is Liste-ning“. Schon bei den ersten Tönen hatten sie „Breaking the Habit“ erkannt und sangen mit.

Ähnlich lief es ab beim Auftritt von „Volboat“. „Der hat die gleiche Stimme wie der Sänger von Volbeat“, stellten die Rockfreunde begeistert fest; hingerissen vom Rhythmus wurde getanzt und zu „Sad Man’s Tongue“ herumgehüpft.

Die Freude und Erleichterung stand den Tollrockern ins Gesicht geschrieben, als am Samstag immer mehr Besucher kamen und das Wetter trocken blieb. Es wurde ein Super-Rockabend; „Bulls on Parade“ aus Belgien enterten die Bühne, sie hatten keine Mühe, die Leute nach vorne zu ziehen, sie spielten wie ihr verehrtes Vorbild „Rage Against the Machine“. Der Sänger verausgabte sich völlig, wild gestikulierend sprang er über die Bühne.

Bei „Killing in the Name“ gab es kein Halten, die Fans schrien inbrünstig in den Abendhimmel! „Bounce“ haben sich der Musik von Bon Jovi verschrieben. Jetzt waren es andere Fans, die nach vorne drängten, um die Show zu genießen und im Dunkeln zu tanzen. „It’s my Life“ und „Livin‘ on a Prayer“ – da imitierte der charismatische Sänger Olli sein Vorbild perfekt. Und wieder entstand eine Strömung, zum Schluss wollten einfach alle vorne sein: IC/TC gab den Rockfans den Rest. Hart, rau und laut dröhnte die wilde Musik von AC/DC über den Rursee. Vollblutmusiker, darunter eine witzige, powervolle Angus-Young-Kopie, bescherten den Fans des Hardrock einen Riesenspaß.

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