Langerwehe - Töpfereimuseum Langerwehe erinnert an das Werk von Christa Schmitt

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Töpfereimuseum Langerwehe erinnert an das Werk von Christa Schmitt

Von: kin
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Zwei, die sich mögen: Christa
Zwei, die sich mögen: Christa Schmitt (links) und Museumsdirektorin Dr. Kirsten Maaß freuen sich über die meh als gelungene „Dankeschön-Ausstellung”. Foto: Sandra Kinkel

Langerwehe. So voll wie am Sonntag Morgen ist das Langerweher Töpfereimuseum bei einer Ausstellungseröffnung selten. Die Stühle, die Museumsleiterin Dr. Kirsten Maaß und ihr Team aufgestellt hatten, reichten längst nicht, und immer noch kamen neue Besucher in „Langerwehes gute Stube”.

Kein Wunder, denn im Töpfereimuseum wurde eine „Dankeschön-Ausstellung” eröffnet anlässlich des 90. Geburtstages von Christa Schmitt. Und um die kommt in Langerwehe eben keiner herum - zumindest dann nicht, wenn es um Keramik und Töpferkunst geht.

Ehrenamtliche Museumschefin

Töpfermeisterin Christa Schmitt war von 1964 bis 1975 ehrenamtliche Direktorin des Töpfereimuseums und hat sich sehr dafür eingesetzt, dass das Wehter Museum ein Museum mit hauptamtlichem Leiter geworden ist. Außerdem hat sie acht Schülerinnen und Schüler ausgebildet und zur Selbstständigkeit geführt und ein beachtliches Werk an Geschirr und anderen Gebrauchsgegenständen geschaffen.

Dr. Kirsten Maaß hat Christa Schmitt zum besonderen Geburtstag eine große Ausstellung organisiert, die die unglaubliche Schaffenskraft von Christa Schmitt auf sehr liebevolle Art und Weise dokumentiert. Christa Schmitt, die in ihrem Schaffen Farbe, Form und Linie zu einer ästhetischen Genuss versprechenden Synthese zusammenführt, freute sich sehr über die Ausstellung, die sie am Eröffnungstag auch selbst zum ersten Mal gesehen hat.

Überraschung für die Künstlerin

„Ich wollte mich überraschen lassen”, so die rüstige alte Dame, die noch regelmäßig mit dem Langerweher Eifelverein unterwegs ist. „und diese Überraschung ist sehe gelungen.”

Christa Schmitt hat sowohl Ware für den alltäglichen Bedarf und darüber hinaus auch Kunstobjekte geschaffen. Das sieht die Künstlerin, die gleichzeitig auch Handwerkerin ist, ähnlich: „Ich habe nie nur Einzelstücke, sonder gleichzeitig auch Geschirr gemacht”, sagt sie um beiden Dimensionen in ihrem Schaffen gleichberechtigten Raum zu geben.

Die meisten der Ausstellungstücke, die im Töpfereimuseum zu sehen sind, Leihgaben von Menschen, die sich irgendwann in ihrem Leben einmal Keramiken von Christa Schmitt gekauft waren. Darüber hinaus gibt es Gespräche zu lesen, die Dr. Kirsten Maaß mit den Besitzern der Ausstellungsgegenstände geführt hat.

Wer und wie Christa Schmitt ist und arbeitet, zeigen zudem eindrucksvolle Fotos, die der Langerweher Fotograf Berthold Klammer von Christa Schmitt gemacht hat. Die Schwarz-Weiß-Aufnahmen zeigen schöne Details, wie zum Beispiel die wachen Augen der Töpfermeisterin.

Seit 1957 in Langerwehe

Mit der Dankeschön-Ausstellung ist Christa Schmitt, die heute an der Luchemer Straße lebt, wieder zurück an ihr geliebtes Töpfereimuseum gekommen. „Das Wichtigste in meinem Leben war immer der Erhalt des Museums”, sagt Christa Schmitt. „Und dafür habe ich gekämpft.”

Seit 1957 lebt die im Leverkusener Stadtteil Küppersteg geborene Frau schon in Langerwehe - und in dieser Zeit hat sie sich den hier lebenden Menschen eingeprägt. Die Bürger kennen und schätzen sie. Das war bei der Eröffnung der ihr gewidmeten Ausstellung deutlich zu spüren.

Die Menschen mögen sie

Nicht nur Bürgermeister Heinrich Göbbels und SPD-Landtagskandidat Peter Münstermann ließen sich sehen, auch Alt-Bürgermeister Franz-Josef Löfgen war bei der Ausstelllungseröffnung, genau wie Professor Walter Dohmen und Dr. Burchard Sielmann, der Vorgänger von Dr. Kirsten Maaß als Leiter des Töpfereimuseums. Für die passende musikalische Untermalung der Ausstellungseröffnung sorgte Flötistin Darja Großheide aus Düren.
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