Düren - Tische volle Kisten in der Arena

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Tische volle Kisten in der Arena

Von: Margret Vallot
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Ira Heidbüchel und Gabi Ganster (v.r.) ordneten die Kisten, die alle mit buntem Weihnachtspapier ausgeschlagen sind. Die Tafel-Mitarbeiter leisteten gestern ganze Arbeit, sie packten hunderte Kisten auf die Tische in der Arena. Foto: Margret Vallot

Düren. Es lief wie am Schnürchen: Am Mittwoch schleppten wieder hunderte Dürener proppenvolle Weihnachtspakete in die Arena des Kreises Düren. Kaum hatten die einen ihr Päckchen abgegeben, da standen die nächsten schon in der Türe.

Die Mitarbeiter der Dürener Tafel kramten alles gefällig auf meterlange Tische. Wenn auch die 1500 Pakete aus der Anfangszeit der Weihnachtskisten-Aktion nicht mehr erreicht werden können, so durfte die Tafel-Vorsitzende Edith Becker am Ende doch von einen Erfolg sprechen.

Um kurz vor 9 Uhr kamen die ersten freigiebigen Dürener bereits zum Eingang der Halle. Klassen von Südschule, Wirteltor-Gymnasium, der Grundschule Stockheim und andere Grundschulen brachten gleich 50, 60 Pakete auf einen Schlag. Eine komplette Klasse von Berufsschülerinnen des Friseurhandwerks wird beim Verteilen helfen.

Im achten Jahr sei jetzt die Konkurrenz groß, eine Konkurrenz, über die man sich nur freuen könne, sagte Edith Becker. Auch in anderen Gemeinden werden nämlich reichlich Weihnachtskisten ausgegeben. In Nörvenich, Vettweiß und Nideggen zum Beispiel.

Die Dürener Tafel setzt an den beiden Tagen bis zu 50 Personen ein. Beschenkt werden nur Tafel-Kunden mit gültiger Kundenkarte. Diese Karte haben nur Menschen, die ihre Bedürftigkeit längst nachgewiesen haben.

Für ein wenig weihnachtliche Stimmung sorgten in der Halle ein festlich geschmückter Tannenbaum und die Musik. Die Halle sei ideal, so Becker, „und ich hoffe, dass wir hier noch lange bleiben können“.

In den Kisten steckte wieder alles, was zu einem guten Weihnachtsessen gehört: Kaffee, Tee, Nudeln, Reis, Mandarinen, Brühwürstchen, mal eine Flasche Wein oder Sekt, dazu Plätzchen, Pralinen, Stollen, Printenmänner und was man sonst an Weihnachten haben möchte. Außerdem wurden auch Geldspenden und Einkaufsgutscheine gebracht.

„Sehr viele Menschen leben am Existenzminimum“, weiß man bei der Tafel. Wirkliche Not gebe es bei zwei Gruppen: Bei jungen Müttern mit einem oder mehreren Kindern und bei Rentnerinnen, die nach dem Tod des Ehemannes mit 60 Prozent von dessen Rente auskommen müssen. „Die haben manchmal weniger als die Sozialhilfe“, sagt Becker.

Im achten Jahr ihres Bestehens geht die Aktion mittlerweile in großer organisatorischer Perfektion über die Bühne. Dies nicht zuletzt sicherlich auch heute, von 10 bis 14 Uhr, bei der Ausgabe der Weihnachtskisten.

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