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„Then-Quartett“: Ein liebevoll ironischer Blick auf die Heimat

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Bernhard Stengele, Kai Christian Moritz, Philipp Reinheimer und Ulrich Pakusch bilden das österreichische „Then-Quartett“.

Düren. Im Haus der Stadt Düren findet am Dienstag, 19. November, ein musikalischer Lyrikabend unter dem Titel „Deutschland. Ein Wintermärchen“ mit dem „Then-Quartett“ statt. Beginn um ist 20 Uhr.

„Deutschland. Ein Wintermärchen“ (1844) ist ein bedeutendes Versepos des deutschen Dichters Heinrich Heine (1797 - 1856). Den äußeren Rahmen bildet eine Reise, die der Autor im Winter 1843 unternahm und die ihn von Paris nach Hamburg führte. Der Untertitel „Ein Wintermärchen“ spielt auf die Romanze „The Winter’s Tale“ von William Shakespeare an.

Liebevoll ironisch

Heinrich Heines Blick auf seine Heimat ist liebevoll ironisch. Das Werk gilt heute als einer der Höhepunkte der politischen Dichtung des Vormärz und ist für viele das bewegendste Gedicht, das ein Emigrant je geschrieben hat. Anlass war die erste Reise Heinrich Heines nach Deutschland seit seiner Emigration nach Frankreich 1831.

Sein verborgenes und „illegales Gedankengut“ in den Vordergrund stellend, ist das Werk souverän in seinem Witz, stark in seinen Bildern und meisterlich in seiner Sprachbeherrschung.

Die szenische Interpretation des österreichischen „Then-Quartetts“ interpretiert das Gedicht des Wahlfranzosen neu, versetzt es mit weiteren, kraftvollen Texten, Liedern und Bildern und kreiert so ein eigenes Deutschlandbild des 21. Jahrhunderts. Das Quartett besteht aus Bernhard Stengele, Kai Christian Moritz, Philipp Reinheimer und Ulrich Pakusch an einem original „Then“-Hammerflügel.

Der Eintritt kostet zwischen 15,40 und 24,50 Euro. Karten gibt es im Vorverkauf an der Theaterkasse im Haus der Stadt, Rudolf-Schock-Platz, und an der Kulturtheke im Bürgerbüro der Stadt Düren am Marktplatz.

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