„The Glory Gospel Singers”: Musikerlebnis der besonderen Art

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Auf ihrer diesjährigen Tournee machen die renommierten New Yorker „Glory Gospel Singers” in der Dürener Christuskirche Station.

Düren. „The Glory Gospel Singers” aus New York/USA kommen am Mittwoch, 26. Januar, in die Dürener Christuskirche. Beginn des Konzerts ist um 19.30 Uhr, Einlass ab 18.30 Uhr. Das Konzert ist ein Musikerlebnis der besonderen Art.

Mit überwältigender Energie werden Spirituals und Gospelklassiker wie „Oh Happy Day”, „He´s got the whole world in his hands” und „Amen” nicht nur gesungen, sondern geradezu zelebriert.

Seit mehr als zehn Jahren begeistern die „Glory Gospel Singers” nun schon das Publikum mit ihren ausdrucksstarken Stimmen in ganz Europa. Durch die Auftritte in Kirchen und auf anderen Veranstaltungen, offenbaren sie ihre besonderen Art, den Glauben offenbar zu machen.

Begeisternde Konzerte

Besondere Highlights waren die Auftritte der Gruppe mit dem Programm „The world´s finest Gospel Show” im Leipziger Gewandhaus, im Kölner Gürzenich und im Hamburger Michel, bei dem 1500 Zuschauer von den Künstlern mitgerissen wurden. Ein weiterer Höhepunkt war das Konzert im Aachener Dom vor 2500 Gospelfans. „The Glory Gospel Singers” sind ein Teil der bis zu 70-köpfigen New Yorker „WWRL Community Chorale” und werden für jede Tournee von der Leiterin Phyllis McKoy Joubert neu zusammengestellt. Dies gilt auch für das jeweilige Programm, wodurch die Lebendigkeit und Spontaneität der Gesänge gewährleistet wird.

Der Chor will mit seinem Gesang nicht nur an erfreuen, sondern vor allem von der Liebe und Gegenwart Gottes berichten.

Die „Glory Gospel Singers” stehen für Authentizität und Ehrlichkeit. IhrGesang ist eine Hommage an den Glauben zu Gott und voller Emotionen. Immer wieder schaffen sie es, mit ihrer Show die afroamerikanische Kirchenkultur in die europäischen Gemeinden zu bringen. „The Glory Gospel Singers” geben immer alles und das spürt auch das Publikum. Spirituals sind als geistliche Vokslieder zu verstehen. Das wohlbekannteste Lied aus diesem Genre ist „Go down Moses”.

Wurzel in der Sklavenzeit

In der Regel sind diese Lieder rhythmisch stark betont, weil neben dem Gesang auch der Tanz eine wichtige Rolle spielt. Die Texte handeln bevorzugt von Befreiung und stammen direkt aus der Bibel und haben ihre Wurzel in der Sklavenzeit. Seit den 70er Jahren des 18. Jahrhunderts begannen die Afroamerikaner eigene Kirchengemeinden zu organisieren.

Eines der wichtigsten Elemente ihres Gesangs wurde das „call and response” Prinzip, bei dem der Vorsänger eine Zeile singt, welche dann von der Gemeinde wiederholt wurde. Somit konnte jeder Einzelne aktiv am Gottesdienst teilnehmen und es entstand eine intensive bis ekstatische Atmosphäre.

Eintrittskarten für das Konzert am 26. Januar in der Dürener Christuskirche, Schenkelstraße, kosten im Vorverkauf 20 Euro für Erwachsene und 16 Euro für Schüler und Studenten. An der Abendkasse kosten die Karten jeweils zwei Euro mehr. Tickets gibt es in der Dürener Geschäftsstelle des Zeitungsverlages Aachen, Firma Hamel, Markt 17.
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