Tennisplätze stehen unter Wasser

Von: amjk
Letzte Aktualisierung:
Land unter im Stadtpark: Ludwi
Land unter im Stadtpark: Ludwig Gras vom TC Gilde Grün-Weiß musste wegen des Dauerregens und der unbespielbaren Plätze rund die Hälfte aller Spiele beim Gilde-Cup in die Halle verlegen. Foto: Axel Keldenich

Düren. Das Bild ist seit Tagen das Gleiche: Die Tennisplätze auf der Anlage des TC Gilde Grün-Weiß im Dürener Stadtpark stehen im wahrsten Wortsinn unter Wasser, im Clubhaus und auf der Terrasse an Platz 1 herrscht gähnende Leere.

Dabei läuft der Gilde-Cup, und das heißt seit 24 Jahren, dass zu dieser Zeit normalerweise auf allen Courts gespielt wird und zahlreiche Zuschauer die Matches verfolgen.

Zumindest gespielt wird auch in diesem Jahr, allerdings nur selten auf Asche, dafür umso häufiger in der Tennishalle am Ellernbusch. Rund die Hälfte der notwendigen etwa 300 Spiele ist bereits absolviert und davon hat die Mehrzahl unter Dach stattgefunden.

Zu Beginn der zweiten Woche sind die Ansetzungstableaus also schon übersichtlicher geworden. Beim Gilde-Cup haben ja traditionell die Verlierer der ersten Runde noch eine zweite Chance, sich für weitere Erfolge zu qualifizieren. Inzwischen stehen nun in den vier Disziplinen weitgehend alle Hauptrunden fest, bei denen auch die jeweils 16 gesetzten Akteure eingreifen. Größere Überraschungen blieben bis auf zwei Ausnahmen bei den Herren 60 aus. Hier verloren der an 6 gesetzte Manfred Eßer vom Dürener TV gegen Wilhelm Figgemeier vom Rheyter TV und der an 9 gesetzte Fritz Stühlen (TC 1950 Eilendorf) gegen Rudi Reufsteck vom Gastgeber TC Gilde Grün-Weiß. Neben der üblichen komplizierten Logistik eines solchen Turniers standen die Veranstalter auch am Sonntag wieder vor dem zusätzlichen großen Problem, die Spieler persönlich oder per Telefon an ihre Einsatzorte zu dirigieren.

So kam Ludwig Gras kaum dazu, das Telefon kurz aus der Hand zu legen, denn wo für die Dürener der Hinweis auf eine Ansetzung auf die Halle ausreichte, musste Auswärtigen auch stets noch ein Wegbeschreibung oder die exakte Adresse für das Navigationssystem an die Hand gegeben werde.

Trotz allem bleiben die Veranstalter optimistisch und hoffen darauf, dass mit zunehmender Qualität der Spiele auch das Wetter besser wird, so dass wenigstens die Schlussrunden und das Finale auf den Plätzen der Gilde gespielt werden können.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.


Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert