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Tedrive: Larue nennt SPD-Kritik „unverschämt”

Von: inla
Letzte Aktualisierung:
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Die Vorfinanzierung des Insolvenzgelds für die rund 1500 Beschäftigten der deutschen tedrive-Werke ist gesichert, verspricht der vorläufige Insolvenzverwalter Dr. Andreas Ringstmeier. Foto: Tedrive

Düren. „Eine Unverschämtheit” nennt Dürens Bürgermeister Paul Larue den Vorwurf der SPD, er habe sich nicht um die Unternehmenskrise beim insolventen Autozulieferer Tedrive gekümmert.

Bereits vor Beginn „der aktuellen Krise hat unser Wirtschaftsförderer Heinz Manheims ganz erheblich zur Vermarktung von Unternehmensflächen beigetragen”, sagte Larue am Montag.

Heutzutage stehe neben Tedrive ein großes Logistikzentrum. Strategien zur Bewältigung schwieriger Unternehmenslagen seien weder ein Thema für die Öffentlichkeit noch „zur wohlfeilen politischen Profilierung”.

Dies sollte auch die SPD wissen. Seit vielen Monaten seien die städtische Wirtschaftsförderung und er als Bürgermeister im Gespräch mit der Geschäftsführung von Tedrive.

Zudem habe er mehrfach mit dem NRW-Wirtschaftsministerium, unter anderem mit Ministerin Christa Thoben, gesprochen, so Larue. Auch gebe es Kontakte zu Kreditinstituten.

„Die Unternehmensleitung hat uns immer um Vertraulichkeit gebeten”, sagte Larueam Montag. Der Bürgermeister äußerte den Verdacht, der SPD gehe es „um Wahlkampf und nicht um sachliche Hilfsmaßnahmen”. SPD-Fraktionschef Schmidt sei „über alle wesentlichen Schritte der Stadt informiert” gewesen, sagte Larue.

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