Düren - Tedrive: Bis zu 240 werden gehen müssen

Tedrive: Bis zu 240 werden gehen müssen

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Düren. Die Belegschaft von Tedrive wird am Donnerstag in einer um 14 Uhr beginnenden Betriebsversammlung über den Stand der Bemühungen um ein Sanierungskonzept für das Dürener Werk informiert.

Fest steht, dass dieses Konzept nicht bis zum 1. März vorliegen wird.

Ab dann zahlt die Agentur für Arbeit kein Insolvenzgeld mehr. Dennoch würden im Werk nicht die Lichter ausgehen, zeigten sich der Betriebsratsvorsitzende Peter Nießen und der IG-Metall-Bevollmächtigte Paul Zimmermann zuversichtlich. Ford als Hauptkunde von Tedrive werde für die Zeit bis zum 30. Juni die zu erwartende Verlustabdeckung übernehmen.

Der Automobilkonzern habe außerdem ein zunächst bis zum Ende des Jahre befristete Abnahmegarantie für Produkte aus dem Dürener Tedrive-Werk abgegeben. „Das reicht natürlich nicht. Wir brauchen Sicherheit über den Jahreswechsel hinaus”, so Nießen.

Die beim Unternehmen verbleibenden Mitarbeiter müssten nach Stand der Dinge „erhebliche finanzielle Einbußen” hinnehmen. Konkrete Zahlen könnten aber noch nicht genannt werden. Die Geschäftführung gehe davon aus, dass die Belegschaft von derzeit 850 um 240 auf 610 verringert werden müsse. Die Arbeitnehmervertretung werde alles daran setzen, eine geringere Zahl von Freisetzungen zu erreichen.

Der vorläufige Insolvenzverwalter Dr. Andreas Ringstmeier will die Öffentlichkeit nach der Betriebsversammlung über den aktuellen Stand informieren.
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