Mariaweiler - Technikklasse baut Spielzeug

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Technikklasse baut Spielzeug

Von: Elmar Farber
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Die ersten Tore sind schon fast einsatzbereit: An der Anne-Frank-Gesamtschule in Mariaweiler stellen Schüler in Kooperation mit Jugendlichen der örtlichen Bewohnerinitiative mobile Spielgeräte für den ganzen Stadtteil her. Foto: Elmar Farber

Mariaweiler. Von einer Kooperation der Anne-Frank-Gesamtschule (AFG) mit der Bewohnerinitiative Mariaweiler wird bald ein ganzer Stadtteil profitieren können. Die Idee, die momentan in den Werkräumen der AFG realisiert wird, stammt von der Jugendorganisation „Act”, einer Gruppe aktiver Jugendlicher der Bewohnerinitiative.

Ihr Einfall: Jugendliche bauen mobile Spielgeräte, die von Institutionen und Bewohnern für Aktionen im Stadtteil ausgeliehen werden können.

Doch dabei soll es nicht bleiben. In einer zweiten Projektphase soll der Spielplatz im Schmittpark durch einen frischen Anstrich und einige neue, dauerhaft installierte Geräte aufgewertet werden. Diese Aktion könnte zukünftig auch auf andere Spielplätze im Ort ausgeweitet werden.

Jetzt steht aber erstmal die Fertigung der Spielgeräte auf dem (Lehr-)Plan der AFG-Technikklasse. 17 Neuntklässler sind seit vergangener Woche im Rahmen des Unterrichts damit beschäftigt, Hockeytore, Lufthockeytische, überdimensionierte Tippkick-Tische samt Figuren, „Matschtische” und anderes Spielgerät herzustellen, das transportabel, stabil und langlebig ist. Daneben sollen nach Möglichkeit auch einfache Blas- und Trommelinstrumente entstehen.

Während sich die AFG-Schüler - von Schreinermeister Andreas Esser fachmännisch begleitet - um die handwerkliche Umsetzung kümmern, sind die Kinder und Jugendlichen von „Act” für Spielideen, Entwürfe und Projektorganisation verantwortlich.

Neben der Stärkung des Zusammenhalts und der Vernetzung im Stadtteil zielt das Projekt hauptsächlich darauf ab, den Schülern Möglichkeiten zu bieten, unterschiedliche Werkstoffe kennenzulernen und Erfahrungen mit verschiedenen Fertigungstechniken zu machen. Daraus sollen sich bestenfalls konkrete Hinweise für eine berufliche Orientierung ergeben.

Das Projekt wird mit 7000 Euro durch das Programm „Stärken vor Ort” (Bundesfamilienministerium und Europäischer Sozialfonds) unterstützt und vom Büro für Gemeinwesenarbeit der Evangelischen Gemeinde zu Düren sowie dem städtischen Planungsamt begleitet. Bei einem Sommerfest im September sollen die neuen Spielgeräte und Spielplatzverbesserungen erstmals öffentlich erprobt werden. Danach steht einem regen örtlichen Leihbetrieb nichts mehr im Wege.
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