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Tagespflegestation: Projekt wird schnell mit Leben erfüllt

Von: Andreas Bongartz
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Der Vorstand der Caritas, Nideggens Bürgermeister Willi Hönscheid (rechts) sowie CDU-Bürgermeisterkandidat und Ortsvorsteher aus Abenden, Walter Obladen (Zweiter von links), feierten mit Ellen Hansen-Dichant die Eröffnung der neuen Tagespflege St. Gertrud. Foto: Andreas Bongartz

Abenden. Bis vor kurzem noch eine Baustelle, haben sich für Montag bereits die ersten elf Gäste in der neuen Tagespflegestation in Abenden angekündigt.

Das Projekt St. Gertrud wird schnell mit Leben gefüllt. Hatten die Umbauarbeiten in der ehemaligen Tagespension Rosenzweig im vergangenen Sommer begonnen, so wurde jetzt die Eröffnung gefeiert.

Es ist die fünfte Tagespflege, die der Caritasverband für die Region Düren-Jülich im Kreisgebiet eröffnet. In den bereits bestehenden Tagespflegeeinrichtungen St. Elisabeth und St. Nikolaus in Düren, St. Martin in Kreuzau und St. Hildegard in Jülich war mit 61 Tagespflegegästen die Auslastungsgrenze erreicht, so dass man mit der neuen Einrichtung der gestiegenen Nachfrage nachkommt.

„Ich denke, es war richtig das Haus zu erwerben und umzubauen”, sagte denn auch der erste Vorsitzende der Caritas, Franz-Josef Rehfisch, bei der Eröffnung. In St. Gertrud können 24 Senioren und Seniorinnen betreut werden. Mit kreisweit insgesamt 85 Tagespflegeplätzen sei die Caritas damit der größte Anbieter auf diesem Gebiet im Bistum Aachen, wie Caritas-Geschäftsführer Lothar Frank nicht ohne Stolz bekannt gab.

Die Einrichtung in Abenden soll älteren Menschen Möglichkeiten bieten, ihr Leben zu gestalten, Gemeinschaft zu schaffen und Einsamkeit zu überwinden, so Frank weiter. „Wir wollen auf diese Weise älteren Mitbürgern ermöglichen, so lange wie möglich in den eigenen vier Wänden zu leben”, fügte die Leiterin der Einrichtung Ellen Hansen-Dichant hinzu.
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