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SV Lamersdorf darf sein Heim erweitern

Von: ahw
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Inden. Einstimmig hat der Indener Bauausschuss der vorgelegten Planung zur Errichtung eines Anbaus als Versammlungsraum an das bestehende Sportheim des SV Rot-Weiß Lamersdorf zugestimmt. Der zugehörige Bauantrag wird dem Kreis Düren zur Genehmigung vorgelegt.

Realisiert wird das Vorhabens dank einer Anschubfinanzierung der Gemeinde, die bei den Haushaltsberatungen im vergangenen Juni beschlossen worden war. Zudem wird ein Teil der Versicherungssumme in Höhe von 70000 Euro verwendet, die nach einem Brand im Sportheim geflossen sind. 20000 Euro werden für die Sanierung des Daches verwendet, der bereits beauftragt worden ist, wie im Ausschuss zu hören war. 50000 Euro sind damit frei für den noch zu erstellenden Anbau. Last not least garantiert der SV Rot-Weiß die Einbringung von Eigenleistungen bei der Fertigstellung des Versammlungsraumes. Ein im Plan eingezeichneter Geräteraum soll zwar baurechtlich beantragt, zunächst aber nicht errichtet, sondern erst später realisiert werden.

Bürgerinfo zur Corneliusstraße

Ein weiteres Thema war die Straßen- und Kanalsanierung in der Corneliusstraße in Lamersdorf, wo Karl Berger vom Dürener Ingenieurbüro Nork+Berger die Straßenschäden sowie die dortigen Schachtbauwerke begutachtet hatte. Der Zustand des Kanals war durch die Kanal-TV-Untersuchung der Firma Kanalprofi erhoben worden. Dipl.-Ing. Karl Berger, der im Ausschuss vortrug, bezifferte die Kosten für die Schachtsanierung auf rund 150000 Euro, die des Kanals auf etwa 100000 Euro. Da bei Fahrbahn und Gehwegen in der Corneliusstraße alle Bereiche mehr oder weniger sanierungsbedürftig sind, hatte Berger auch die Kosten für eine Gesamtsanierung der Corneliusstraße ermittelt, die er auf gut 900000 Euro schätzt. Da bei einer solchen Vorgehensweise die Anlieger bei der Finanzierung etwa zur Hälfte mit herangezogen werden, empfahl Josef Johann Schmitz (SPD), die Meinung der Anlieger abzufragen. So entschied schließlich auch der Ausschuss, der Bergers Ausführungen zur Kenntnis nahm und die Verwaltung beauftragte, eine Bürgerinformationsveranstaltung einzuberufen.

Neue Schließanlage muss warten

Auch im zweiten Anlauf hat sich der Bauausschuss nicht zu dem Beschluss durchringen können, das Indener Rathaus mit einer BKS-Schließanlage auszurüsten. BKS war zwar mit mehreren Leuten im Rathaus und erläuterte die Vorteile des elektronisch-mechatronischen Schließsystems, doch Udo Mürkens (CDU) meldete für seine Fraktion noch weiteren Beratungsbedarf an, so dass die Entscheidung erneut vertagt wurde.

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