Streusalzlaster verunglückt auf Glatteis

Von: red/pol
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Mühsame Arbeit: Das Salz musste mit Handschaufeln eingesammelt werden. Foto: Sarah-Maria Berners

Hürtgenwald. Schwierig und zeitaufwendig gestaltete sich am frühen Montagmorgen bei Hürtgenwald-Raffelsbrand die Bergung eines Lastwagens mit Anhänger, der in der Nacht aufgrund von Straßenglätte in einen Graben entlang der Bundesstraße 399 geraten war.

Das mit Streusalz beladene Fahrzeug war gegen 3.30 Uhr auf der Bundesstraße in Fahrtrichtung Lammersdorf unterwegs. Auf der mit Schnee bedeckten Fahrbahn rutschte das Gespann dann in Höhe des Abzweigs zum Kalltal in einer lang gezogenen Rechtskurve nach links weg. In der Böschung kippte die Zugmaschine auf die Seite und kam an der Leitplanke zum Stehen.

Der Anhänger glitt über die Leitplanke hinaus und kam auf dem Dach zum Stillstand. Die Ladung ergoss sich dabei auf eine Wiese neben der Straße. Der 33 Jahre alte Fahrer aus Niederzier blieb unverletzt. Er konnte sich selbstständig aus dem Führerhaus befreien. Den Schaden schätzt die Polizei auf über 150.000 Euro.

Für die Bergung musste eine Firma mit schwerem Gerät angefordert werden. Die Bergung dauerte bis gegen 8.30 Uhr an. Ab 6 Uhr musste die  Bundesstraße gesperrt werden.

Besonders mühsam war das Beseitigen des Salzes: Zwei Männer waren mehrere Stunden lang mit Handschaufeln damit beschäftigt, die Unfallstelle zu reinigen.

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