Düren - Strahlkraft über die City hinaus

Strahlkraft über die City hinaus

Von: Ingo Latotzki
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Gut frequentiert, bis zum sehr späten Abend: Dürens Wirtelstraße erlebte durch zahlreiche Pylone eine Aufwertung. So strahlend wie Samstagabend hat sich Dürens Einkaufsmeile Nummer eins bei den beiden ersten Veranstaltungen von „Düren leuchtet” nicht präsentiert. Foto: Ingo Latotzki

Düren. Peter Pientka hat am Samstag den bislang längsten Arbeitstag seines Lebens gehabt. Morgens um acht fing er an, irgendwann gegen drei in der Nacht zum Sonntag war Feierabend. Trotz der Belastung trug Pientka ein Strahlen auf seinem Gesicht. Tausende waren Samstagabend in der Stadt, um „Düren leuchtet” mitzuerleben.

Die Geschäfte hatten bis Mitternacht auf, und die City präsentierte sich in einem Licht, das Düren in der Form noch nicht gesehen hat.

So sah es nicht nur Peter Pientka als Geschäftsführer der Galeria Kaufhof, so sahen es auch die anderen Organisatoren. Kurt Gothe, Chef der Dürener Cityma zeigte sich „hoch zufrieden”.

Auch er erlebte etwas, was ihm bisher noch nicht widerfahren ist. „Es hat keiner gemeckert.” Gothe hat mit vielen Einzelhändlern gesprochen und „sehr viel Positives gehört”. Die Kunden seien da gewesen und sie hätten auch gekauft.

Daniel Böttke, Manager des Dürener Stadtcenters, hat gleiche Einschätzungen gehört, nicht nur aus seinem Haus, das über weite Zeitstrecken gerammelt voll gewesen sei. „Wir haben geschafft, was wir wollten”, sagte Böttke. „Die Leute haben sich über die gesamte Innenstadt verteilt, was an unserem gelungenen Lichtkonzept lag.”

Nicht nur einige Gebäude, wie in den beiden vergangenen Jahren, waren angestrahlt. Für zusätzliches Licht sorgten rund 230 Pylone und Kugeln, die überall in der City aufgestellt waren. „Sie schufen eine Verbindung zwischen den Geschäften”, urteilte Böttke.

Für den Geschäftsführer der Galeria Kaufhof, der als einer der maßgeblichen Initiatoren für „Düren leuchtet” gilt, „war alles zusammen ein friedliches, harmonisches Bild”. Die „tolle Stimmung” hätte sich in die Geschäfte übertragen.

In den Parkhäusern, auf den Parkplätzen hat Pientka viele auswärtige Kennzeichen beobachtet. „Düren leuchtet soll ein wichtiges Marketingsinstrument für die Stadt sein. das war es Samstagabend auch”, sagte Pientka.

Auch Georg Servos, Vorsitzender des Vereines „Wir für Düren” stand mit einem Lächeln auf dem Dürener Marktplatz. Sein Verein verkaufte Kerzen für die Aktion „Eine Mahlzeit für ein Kind”. Gegen 22 Uhr war das Pflaster vor dem Bürgerbürö gut ausgestaltet mit Kerzen, die das Logo der Aktion bildeten.

„Das ist wieder ein Bombenerfolg”, sagte Servos, in Zusammenarbeit mit der IG City, die in ihren Geschäften zudem für Spenden aufrief, „wird wieder einiges rein kommen”. Der Dürener sei hilfsbereit, wenn es darum ginge, bedürftige Kinder zu unterstützen.

Fest steht für die Organisatoren von „Düren leuchtet”, dass es 2010 eine Neuauflage geben wird. Es lohne sich, auf dem nun gefundenen Konzept aufzubauen. „Was wir hier alle zusammen auf die Beine gestellt geben, hätte sich auch in deutlich größeren Städte sehen lassen können”, sagte Peter Pientka. Das sei „die schönste Belohnung” für den länsgsten Arbeitstag seines Berufslebens gewesen.

Die anderen Organisatoren, die am Wochenende ähnlich engagiert waren, werden das genauso sehen.
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