Stockheim hat jetzt einen neuen Bolzplatz

Von: bel
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Stolz präsentierten junge Fußballer vor einem neuen Tor und den Verantwortlichen aus Gemeinde, Vereinen und Institutionen den Scheck, der die Neugestaltung des Bolzplatzes ermöglicht hatte. Foto: bel

Stockheim. Der Vorsitzende der Stockheimer Interessengemeinschaft (STIG), die innerhalb eines Jahres schon auf 160 Mitglieder angewachsen ist, brachte es bei der Übergabe des neugestalteten Bolzplatzes an der Turnhalle auf den Punkt: „Das Projekt Bolzplatz war so eindrucksvoll, dass sich mit und mit erstaunlich viele Unterstützer gefunden haben.“

Das sei eben der berühmte Schneeballeffekt, sagte Jürgen Laufenberg.Andere Helfer und Mitstreiter konnten diesen Worten nur zustimmen. „Das war eine grandiose Gemeinschaftsleistung von Einzelpersonen, Institutionen und Vereinen“, lobte Matthias Franz, Leiter der Jugendabteilung des TSV 09 Stockheim, die Zusammenarbeit.

Viele Gönner, Unterstützer und Förderer arbeiteten Hand in Hand, um das Projekt ideell, materiell und finanziell zu unterstützen. Hand- und Spanndienste waren sehr gefragt. Am Aktionstag, einem Samstag, werkelten acht STIG-Mitglieder mit Geräten, die von einem großen lokalen Gartenbauunternehmer zur Verfügung gestellt worden waren, schütteten Löcher zu, planierten angekarrte Erde, machten den Boden so eben wie möglich, damit die Kinder und Jugendlichen gefahrlos Fußball spielen können.

Die Gemeinde Kreuzau unterstützte die Arbeiten mit dem Know-how des Bauhofs und finanziellen Zuwendungen. Ein neues Aluminium-Tor geht auch auf ihre Rechnung. Das andere, etwa 2000 Euro teure Tor steuerte die Jugendabteilung des TSV 09 Stockheim bei. So zeichnet die Bürgergemeinschaft Nordstockheim, an ihrer Spitze Achim Günther, verantwortlich für eine Spende, die sie während eines Straßenfestes erwirtschaftet hatte.

Neben den beiden Toren wird demnächst ein Spielturm auf dem Platz installiert. Die Stockheimer Maigesellschaft verkaufte in der Mainacht Würstchen und Bier. Der Erlös floss ebenfalls in das Projekt Bolzplatz. Sarah Thießen sprach die Rolle des Programms „Aktiv vor Ort“ an. Im Rahmen dieses Projekts flossen in elf Projekte in Stockheim 21 000 Euro.

Im Beisein von Projektleiter Ralf Breuer, der zweiten stellvertretenden Bürgermeisterin Elisabeth Pütz, des Allgemeinen Vertreters des Bürgermeisters, Siegfried Schmühl, sowie des Ortsvorstehers Wolfgang Lüttgen verdeutlichte Jürgen Laufenberg, dass die Neuanlage des Bolzplatzes hohe Priorität im Ort hatte. Und: Die Spielplätze würden jetzt nicht mehr von „fußballhungrigen Kids“ als Bolzplatz genutzt.

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