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„Stille Nacht”: Geschichte über die Liebe, Akzeptanz und Identität

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Das Theaterstück „Stille Nacht” ist eine Geschichte über die Sehnsucht nach Liebe, Akzeptanz und Identität. Am Mittwoch, 25. Januar, ist es im Haus der Stadt in Düren zu sehen. Für Jugendliche ab zwölf Jahren geeignet.

Düren. Ein Theaterstück für Jugendliche ab zwölf Jahren und Erwachsene, das ganz sicher unter die Haut geht, gibt es am Mittwoch, 25. Januar, um 17 Uhr im Haus der Stadt. Das „Casamax-Theater” aus Köln gastiert mit „Stille Nacht. Ein Kriegsspiel” an der Rur.

Mit von der Partie sind die Schauspieler Nadja Duesterberg und Thomas Peters. Im Anschluss an die Aufführung wird ein Publikumsgespräch angeboten.

Till stirbt bei Militäreinsatz

Als Nina vom Tod ihres Bruders Till bei einem Militäreinsatz erfährt, sieht sie seine und ihre eigene Geschichte noch einmal vor sich. Mit Hilfe eines Diktiergerätes, auf dem sie Momente und Situationen aus ihrem und aus Tills Leben festgehalten hat, begibt sie sich gemeinsam mit dem Zuschauer auf eine Reise in die Vergangenheit und erweckt ihren Bruder Till in ihrem Gedächtnis wieder zum Leben.

Noch einmal erlebt sie die Tage der Kindheit mit ihrem Bruder. Nach der Trennung der Eltern lebt sie beim Vater, er bleibt bei der Mutter. Erst Opfer, erleidet Till sein Schicksal, später selber Täter, ist er Schöpfer einer Spirale von neuer Gewalt, aus der es kein Entrinnen zu geben scheint.

„Stille Nacht” ist ein Stück über Gewalt im Alltag - im Kinderzimmer, auf dem Schulhof, im Spielwarenladen, in der Straßenbahn und in Afghanistan. Offen oder verdeckt, physisch oder psychisch, emotional oder verbal.

Da das Stück „Stille Nacht. Ein Kriegsspiel” auf den persönlichen und autobiografischen Erlebnissen und Recherchen des Theaterensembles basiert, vermittelt es beim Zuschauer einen intensiven, sinnlich konkreten Eindruck. Die klare, intensiv - körperliche Bildsprache unterstützt dieses Erlebnis noch. Mit den Mitteln des Erzähl- und Bewegungstheaters, Masken-, Puppen- und Schattenspiel sowie der Verwendung von dokumentarischem Film- und Tonmaterial entsteht ein bilderstarkes Drama um die Geschichte der beiden Geschwister Nina und Till.

„Stille Nacht. Ein Kriegsspiel” ist aber auch ein Stück über die Sehnsucht nach Liebe und Geborgenheit, Akzeptanz und Identität. Ein dynamisches Wechselspiel von Realität und Fiktion, Lüge und Wahrheit schlägt eine Brücke von der Vergangenheit zur Gegenwart und ermöglicht so dem Publikum, sich selbst die Fragen zu stellen, die das Stück aufwirft.

Die Eintrittskarten zu „Stille Nacht. Ein Kriegsspiel” kosten für Jugendliche 6,05 Euro und für Erwachsene 7,70 Euro. Karten gibt es an der Theaterkasse im Haus der Stadt und im Bürgerbüro am Markt. DIe Theaterkasse im Haus der Stadt, Stefan-Schwer-Straße 4, Tel. 0241/251317, ist von montags bis freitags von 9.13 bis 13 Uhr sowie donnerstags zusätzlich von 14 bis 17 Uhr geöffnet.

Die Kulturtheke im Bürgerbüro, Markt 2, Tel. 02421/251004, ist montags, dienstags, mittwochs und freitags jeweils von 8.30 bis 12.30 Uhr für Besucherinnen und Besucher geöffnet. Donnerstags gibt es hier die Tickets von 8.30 bis 18 Uhr und samstags von 9 bis 12 Uhr.
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