Nideggen - Steuererhöhungen in Nideggen „sind voreilig”

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Steuererhöhungen in Nideggen „sind voreilig”

Von: bugi
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Nideggen pleite finanzmisere
Nideggen ist von bezaubernder Schönheit - und finanziell mausetot. Die IHK hat jetzt in deutlichen Worten vor der vom Nideggener Rat beschlossenen Erhöhung der Gewerbe- und Grundsteuer kritisiert. Archivbild Walther Schmühlalther Schmühl

Nideggen. Als „voreilig” und „kontraproduktiv” bewertet die Industrie- und Handelskammer Aachen geplante Steuererhöhungen in der Stadt Nideggen. Dort ist die Erhöhung der Gewerbesteuer von 413 auf 430 Prozentpunkte angedacht. „Steuererhöhungen schaden der Konjunktur”, so Christoph Schönberger, Finanzexperte der Kammer.

Sie seien zudem kontraproduktiv , weil sie den beginnenden Aufschwung beeinträchtigen würden. Die IHK verweist zudem auf das Hilfspaket des Landes für finanziell besonders gebeutelte Kommunen.

Daraus werde Nideggen mehr erhalten als aus den Steuererhöhungen zu erwarten sei. Angesichts des gewaltigen Schuldenbergs in Nideggen würden Mehreinnahmen aus der Gewerbesteuer sowieso „wie ein Tropfen auf dem heißen Stein verpuffen”.

Dieter Weber, allgemeiner Vertreter der Bürgermeisterin, will das so nicht stehen lassen: „Ich sehe noch keine Entlastung durch das Land. Alles, was wir nicht selbst erwirtschaften, müssen wir per Kredit finanzieren.”

Neben der Erhöhung der Gewerbesteuer plant die Verwaltung eine Anhebung der Grundsteuer A von 247 auf 320 Prozentpunkte und der Grundsteuer B von 406 auf 490 Prozentpunkte. Ein Mehrheit für diesen Vorschlag im Stadtrat gilt aber eher als unwahrscheinlich.
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