Stars zum Anfassen am See

Von: Sandra Kinkel
Letzte Aktualisierung:
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Begeisterte am Dürener Badesee: Ex-Superstar Franzisca Urio.

Düren. Puh, das war knapp. Richtig knapp sogar. Als am Samstagabend der Badesee in Düren zur großen „Danke-Schön-Party” seine Pforten öffnete, regnete es wie aus Eimern. Oder besser wie aus riesigen Kübeln. Und dementsprechend spärlich war anfangs auch die Zahl der Zuschauer, die den Weg an den Badesee gefunden hatten. Und dabei wollten Richard Müllejans vom Dürener Service-Betrieb (DSB) und Bürgermeister Paul Larue doch tüchtig „Danke Schön” sagen.

Dafür, dass die Dürener am 24. März wirklich alles gegeben hatten. Finale im Städte-Wettkampf von WDR 2: Es sind fünf Grad, es hagelt, regnet - aber die Dürener bauen ein großes „Tor der Eifel” aus Papier nach. Kindergartenkinder, die Miss Petticoat, Jäger, Hornbläser, eine Falknerin, alle, aber auch wirklich alle machen mit, doch am Ende hat es dann eben nicht ganz gereicht.

Attendorn im Sauerland hatte einen Punkt mehr als Düren, deswegen hat dort am Samstagabend Sasha gespielt, und die Dürener haben „nur” ihr Danke-Schön-Konzert bekommen.

Wobei „nur” natürlich maßlos übertrieben ist. Für das Wetter konnten der DSB und der Sponsor Sparkasse nichts, und das Programm, das die Organisatoren nach Düren geholt hatten, konnte sich wirklich sehen lassen.

Los ging es mit der „Robbie Williams Coverband”, die den dann immerhin doch noch knapp 600 Leuten am Badesee so richtig einheizten. „Let me entertain you” schmetterte Robbie, flankiert von drei Tänzerinnen ins Mikrophon - und der Regen hörte auf.

Über dem Badesee kam die Sonne wieder raus. Die Leute tanzten sich warm und waren begeistert („Ich bin richtig froh, dass ich gekommen bin”, so Melanie Breuer aus Düren. „Fast wäre ich zu Hause geblieben wegen des Wetters.”), und als dann gegen neun Uhr Ex-DSDS-Kandidatin Francisca Urio im schwarzen Lack-Trenchcoat auf die Bühne kam, gab es an der „Dürener Adria” kein Halten mehr.

Egal ob eigene Hits oder gecoverte Songs - die junge Frau begeistere mit ihrer tollen, souligen Stimme, die DSB-Geschäftsführer Richard Müllejans fast ein bisschen an Tina Turner erinnerte. Sie gab sich auch nach ihrem Auftritt ungeheuer sympathisch und erfüllte alle Autogrammwünsche ihrer Fans.

Höhepunkt des Abends war dann ohne Zweifel der späte Auftritt vom zweiten Ex-Superstar Mike Leon Grosch, der aus Wuppertal an den Badesee gekommen war. Auch er präsentierte sich als „Star zum Anfassen”, lud die kleinen Konzertbesucher zu sich auf die Bühne ein und spielte um kurz vor Mitternacht eine Zugabe nach der anderen.

„Um Mitternacht musste ich aber Schluss machen”, so Richard Müllejans schmunzelnd. „Für alle, die da waren, war die Danke-Schön-Party eine super Sache.”
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