Standplätze gegen Spende vergeben?

Von: bugi
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In den Briefen sei die Rede davon, dass die Schausteller im Vorfeld der Annakirmes um Spenden im vierstelligen Bereich gebeten wurden. Foto: Ingo Latotzki

Düren. Der Streit um die Vergabe von Standplätzen auf der Annakirmes könnte die Stadt noch länger beschäftigen. Die Staatsanwaltschaft bestätigte am Montag, dass es ein Ermittlungsverfahren gegen mehrere Personen gibt.

Nach Auskunft von Staatsanwalt Dr. Jost Schützeberg wird den Beschuldigten vorgeworfen, „in strafrechtlich relevanter Weise Standplätze auf der Annakirmes gegen eine entsprechende Leistung“ vermittelt zu haben. Nach Informationen unserer Zeitung soll es mehrere Schreiben von Schaustellern geben, die den Verdacht stützen könnten.

In den Briefen sei die Rede davon, dass sie im Vorfeld der Annakirmes um Spenden im vierstelligen Bereich gebeten wurden. Im Gegenzug sei ihnen zugesichert worden, dass sie einen Platz auf der Annakirmes erhalten würden.

Die Schreiben der Schausteller sollen bei Vertretern der Ampel-Koalition eingegangen sein, die wiederum sollen sie an den Verwaltungsvorstand der Stadt weitergegeben haben, die die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat. Gegen Mitarbeiter der Verwaltungen wird nach Auskunft der Stadt aber nicht ermittelt.

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