Düren - Städtischer Ordnungsdienst Düren jetzt auch in Zivil

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Städtischer Ordnungsdienst Düren jetzt auch in Zivil

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In ihren blauen Uniformen sind die SOD-Mitarbeiter im Sommer wie im Winter gut erkennbar. Ab sofort aber gibt es auch zivile Streifen. Foto: Abels

Düren. Im Kampf gegen achtlos weggeworfene Zigarettenkippen und Verpackungen sowie Hundekot auf Gehwegen und in Parks setzt der Städtische Ordnungsdienst (SOD) ab sofort auch Zivilstreifen ein. Leider gebe es immer noch genug Schmutzfinken, die sich nur solange regelkonform verhalten, wie eine Ordnungskraft mit blauer Uniform in der Nähe ist, begründet die Verwaltung das neue Konzept.

„Die allgemein sichtbare Präsenz des Ordnungsdienstes hilft uns sicher, das Sicherheitsgefühl in der Bevölkerung zu verbessern“, erklärt der zuständige Abteilungsleiter Klaus Heinen, gegen die Verschmutzung der Innenstadt helfe es aber nur bedingt. Wer erwischt wird, für den kann es teuer werden. Verunreinigungen von Straßen und Anlagen werden mit einem Verwarngeld von mindestens 25 Euro geahndet, teilt die Stadt mit.

„Mehr Sicherheit und Ordnung in Düren heißt auch mehr Lebensqualität“, betont die städtische Rechtsdezernentin Christine Käuffer, die sich seit langem für eine konsequente Ausweitung des SOD einsetzt. „Keiner mag es, wenn Abfall auf der Straße liegt. Und keiner möchte aggressiv angebettelt oder von alkoholisierten Personen angepöbelt werden.“

Nicht zuletzt aus diesem Grund hat die Politik im Rahmen eines Gesamtpaktes auch eine personelle Aufstockung des SOD im laufenden Doppelhaushalt von elf auf 13 Kräfte beschlossen.

 

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