Aachen/Düren - Städteregion und Kreis Düren wollen verstärkt kooperieren

Städteregion und Kreis Düren wollen verstärkt kooperieren

Von: udo
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Aachen/Düren. Eine Woche nach der Unterzeichnung einer gemeinsamen Resolution von 51 Bürgermeistern an Bund und Land für eine gerechtere Verteilung der sozialen Kosten, haben am Dienstag der Dürener Landrat Wolfgang Spelthahn und Städteregionsrat Helmut Etschenberg konkrete Ideen vorgelegt, wie man durch verstärkte Zusammenarbeit Geld sparen kann.

„Wer Unterstützung von Bund und Land einfordert, muss vorher alles dafür getan haben, um die Not zu lindern”, betonte Spelthahn.

Beispiel Straßenverkehrsamt: Auf Initiative des Landrates sollen zum 1. Januar 2011 die Ämter in Düren und Würselen mit der Nebenstelle Monschau allen Bürgern aus dem Kreis Düren und der Städteregion sämtliche Leistungen anbieten können. „Die Jülicher sind schneller in Würselen als in Düren”, sagt Spelthahn und will nicht nur Kosten durch die Zusammenlegung von Verwaltungsabläufen einsparen, sondern möglichst auch den Spagat schaffen, mehr Service für den Bürger zu ermöglichen. Aber mann will auch keinen Einheitsbrei. Und so betonte Etschenberg, dass mit der Zusammenarbeit keine Vereinheitlichung der Kennzeichen oder auch der der Regionalklassen verbunden sei.

Beispiel Feuerwehr: Die Städteregion investiert mit in das vom Kreis Düren geplante Trainingscenter für Feuerwehrleute in Stockheim. Da auch der Kreis Euskirchen mit im Boot sei, reduzierten sich die Kosten um 30 Prozent, sagte Spelthahn. Für rund 1,5 Millionen Euro soll im nächsten Jahr eine auf Containern basierte Ausbildungsstätte hochgezogen werden, in der diverse Brandszenarien simuliert werden können. „Bislang fuhren die Feuerwehrleute in die Niederlande, demnächst können wird sie ortsnah ausbilden”, freut sich der Landrat, der sich auch eine einheitliche Kleiderkammer der Wehren vrostellen kenn - „ohne die Eitelkeiten des Einzelnen zu gefährden”.

Die Liste ließe sich zwar nicht beliebig fortsetzen, aber die Verwaltunsgchefs haben durchaus noch weitere Kooperationsfelder ausgemacht: etwa der Klimaschutz, die Elektromobilität und die Berufskollegs.
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