Stadtwerke Düren stellen Abrechnungssystem um

Von: inla
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Erklärten das neue Verfahren:
Erklärten das neue Verfahren: Ingo Vosen, Waltraud Widdau, Kurt Hänsgen (v.r.). Foto: inla

Düren. Die Stadtwerke Düren stellen im kommenden Jahr ihr Abrechnungssystem um. Wie Vertriebsleiter Ingo Vosen bei einem Pressegespräch sagte, werden die zirka 70.000 Kunden ihre Jahresrechnung künftig nicht mehr im Januar, sondern nach Ablesegebieten über das Jahr verteilt erhalten (so genanntes rollierendes Verfahren).

Im Januar 2012 werden die Kunden letztmalig die Rechnung nach dem alten Verfahren bekommen.

Dann wird bis März 2014 komplett umgestellt. Die SWD verschicken ihre Jahresrechnungen dann nach Gebieten verteilt, die ersten Kunden werden somit eine entsprechende Abrechnung bereits im April 2013 erhalten - danach dann wieder im Jahresrhythmus. Die SWD versprechen sich davon „noch mehr Kundenfreundlichkeit”, wie Waltraud Widdau erläutert.

Bisher sei es so, dass speziell im Januar, wenn die Jahresrechnungen alle auf einmal verschickt wurden, eine erhebliche Zahl an Kundenkontakten entstanden. Kunden, die Fragen zu ihrer Rechnung hatten, etwa. Vieles, sagt Ingo Vosen, liefe telefonisch und sei bei den Mengen nicht immer gleich abzuarbeiten. Kunden landeten dann in der Warteschleife. Das wollen die SWD ändern, indem sie die Abschlussrechnungen künftig über das Jahr verteilen.

Bislang war es so, dass SWD-Kunden ihre Gebühr elf Mal im Jahr (monatlich/bis auf Januar) bezahlten. Mit der Umstellung wird der Beitrag jeden Monat fällig, womit sich der monatliche Betrag verringert, sagt Kurt Hänsgen, Leiter Abrechnung. Statt durch elf Monate wird die Gesamtgebühr durch zwölf geteilt und fällt damit kleiner aus. „Unsere Kunden können ihre Rechnung dann besser mit anderen Anbietern vergleichen”, sagt Vertriebsleiter Vosen.

Die Umstellung erfolgt im nächsten Jahr als Erstes unter anderem für Kunden aus Birkesdorf. Sie erhalten im April schon wieder eine Abschlussrechnung, die dann höhere Abschlagszahlungen zur Folge haben können, weil nur heizintensive Wintermonate berücksichtigt werden. „Das geht leider nicht anders”, sagt Kurt Hänsgen, „es gleicht sich aber im Jahreslauf wieder aus”.

Kunden, die Schwierigkeiten hätten, die erhöhte Nachzahlung auf einmal zu leisten, könnten sich an das Kundenzentrum oder die Hotline wenden. Auf die Preise hätte die Umstellung keine Auswirkung, so Ingo Vosen.
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