Stadtwerke Düren schaffen nicht die Zahlen aus dem Jahr 2011

Von: inla
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Legte die Bilanz vor: SWD-Geschäfstführer Klocke.

Düren. Mit einem Gewinn von 7,2 Millionen Euro schlossen die Stadtwerke Düren (SWD) das Geschäftsjahr 2012 ab. Dies entspricht einem Rückgang von acht Prozent. Der Umsatz sank von 153,1 auf 134,4 Millionen Euro. Geschäftsführer Heinrich Klocke führte diese Entwicklung auf „ein schwieriges Umfeld mit steigendem Wettbewerbsdruck unter stetig neuen rechtlichen Rahmenbedingungen“ zurück.

Klocke sprach dennoch von einem „erfolgreichen Jahr“. Die SWD haben 2012 10,7 Millionen Euro investiert, unter anderem in die Erneuerung der Brunnenanlage an der Dr. Overhues-Allee. 2011 investierte der regionale Energieanbieter etwa die Hälfte weniger, nämlich rund fünf Millionen Euro.

Vom Gesamtergebnis profitiere wieder die Stadt Düren, die mit 25,05 Prozent an den SWD beteiligt ist (den Rest hält RWE). Das Rathaus kann sich über eine Ausschüttung von knapp 1,7 Millionen Euro freuen, zudem gehen 1,4 Mio Euro an Gewerbesteuern und 4,7 Millionen an Konzessionsabgabe in die Stadtkasse. Vertriebsleiter Ingo Vosen räumte am Mittwoch ein, dass die SWD im Vergleich zu 2011 rund 1400 Kunden verloren haben. Doch habe sich der Abwärtstrend, der sich mit vielen konkurrierenden Anbietern erklären lässt, „mehr als beruhigt“.

Die Geschäftsführung der SD geht davon aus, dass sich der Trend umkehren könne, weil „die Kunden mehr und mehr erkennen, dass wir einen entsprechenden Service durch unsere Verankerung vor Ort bieten“. Insgesamt haben die Dürener Stadtwerke etwa 70000 Kunden.

Ihre „lokale Verbundenheit“ drücke sich unter anderem durch Engagements in verschiedenen kulturellen und sportliche Bereichen aus. So veranstalten die Stadtwerke die jährlichen Comedyabende und unterstützen Volleyball-Erstligist Evivo Düren.

Auch auf dem Feld der erneuerbaren Energien sehen sich die SWD gut aufgestellt. Das Unternehmen hat verschiedene Beteiligungen, unter anderem in Windkraftparks in Schottland und in Titz. Zudem sind die SWD an der Solaranlage in Inden beteiligt. Eine positive Nachricht für Kunden zum Schluss: Geschäftsführer Klocke sagte, in diesem Jahr würde weder der Strom- noch der Gaspreis angehoben.

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