Stadtwerke Düren erhöhen Preise nicht

Von: Ingo Latotzki
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Düren. Die Stadtwerke Düren haben im vergangenen Jahr einen Gewinn von 7,3 Millionen Euro eingefahren. Geschäftsführer Heinrich Klocke zeigte sich am Donnerstag bei der Präsentation der Bilanz zufrieden.

Den Gewinn sehe man angesichts „eines wachsenden Konkurrenzdruckes und einer Zunahme rechtlicher Regelungen”. 2009 hatte der lokale Energieversorger noch einen Gewinn von 9,2 Millionen Euro verbucht. Stadtwerke-Chef Heinrich Klocke kündigte an, dass in diesem Jahr weder der Strom- noch der Gaspreis erhöht würden, „im Unterschied zu vielen anderen Anbietern”, so der Geschäftsführer am Donnerstag. Klocke hob hervor, die Stadtwerke hätten im vergangenen Jahr außerordentlich viel investiert - insgesamt mehr als 7,4 Millionen Euro. Unter anderem wurden Stromschaltanlagen an der Bahn- und Nippesstraße modernisiert. Der Stromabsatz stieg 2010 um knapp sechs Prozent. Dadurch verzeichneten die SWD 64,7 Millionen Euro. 56,2, Millionen Euro beträgt der Umsatz im Bereich Erdgas - hier registrieren die SWD einen Rückgang um elf Prozent. Der Wasserabsatz blieb konstant. Die Bilanz weist einen Umsatz von 21,6 Millionen Euro aus.

Weniger Besuche verzeichnete das Hallenbad Jesuitenhof, das von den Stadtwerken betrieben wird. Insgesamt wurden 2010 rund 184.000 Gäste (mit Schulen) gezählt - 12.000 weniger als 2009. Der Umsatz sank deshalb um 13,4 Prozent auf 451.000 Euro. Geschäftsführer Heinrich Klocke betonte, dass die SWD weiter in den Klimaschutz und regenerative Energien investieren würden. Keine andere Branche in Deutschland stehe vor solch immensen Umbrüchen wie die Energiewirtschaft. Mittlerweile fördert das Dürener Unternehmen verschiedene Umweltprojekte oder ist daran beteiligt. Für 2011 rechnet Heinrich Klocke mit einem weiter wachsenden Wettbewerbsdruck.

Das Dürener Rathaus hat von den Stadtwerken im vergangenen Jahr acht Millionen Euro erhalten. Die Kommune ist mit 25,05 Prozent am lokalen Energieversorger beteiligt - und erhält damit 25,05 Prozent des Gewinnes. Ebenso profitiert die Stadt über die Gewerbesteuer und die Konzessionsabgabe, die die Stadtwerke bezahlen müssen, um den Strom durch Leitungen im Stadtgebiet führen zu können. 74,95 Prozent hält RWE an den Dürener Stadtwerken.
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