Lendersdorf - Stadtmeisterschaft: Sportfreunde taumeln, Niederau fällt um

Stadtmeisterschaft: Sportfreunde taumeln, Niederau fällt um

Von: Kevin Teichmann
Letzte Aktualisierung:
8149271.jpg
Auch für Niederaus Mittelfeld-Regisseur Nikolaos Chouliaras blieb das Tor bei der Stadtmeisterschaft zugenagelt. Foto: Kevin Teichmann
8149205.jpg
Niederau-Schlussmann Dominik Zimmermann kann den Ball nur noch aus dem Netz fischen. Seine Mannschaft schied in der Gruppenphase aus.

Lendersdorf. „Sport, Spiel, Spannung – das gehört untrennbar zusammen“, freute sich Norbert Weber, Vorsitzender des SC Alemannia Lendersdorf, bereits im Vorfeld der Gruppenspiele der Stadtmeisterschaft auf packende Begegnungen. Die erste Gruppe spielte bereits am Freitag.

Der FC Düren 77 forderte den Landesligisten Sportfreunde Düren und konnte früh durch Kunduru in Führung gehen. Kurz vor Schluss der Partie gelang den Sportfreunden der Ausgleich durch Iildak. Die Begegnung zwischen den 77ern und Schwarz-Weiß Düren endete 0:0. Eine Entscheidung in dieser Gruppe folgte erst im dritten Spiel.

Marc Wollersheim wurde zum „Dosenöffner“ für die SFD. Ein sehenswerter Distanzschuss schlug im Gehäuse von Schwarz-Weiß ein. Anschließend konnte der Landesligist den Ball laufen lassen und erneut durch Wollersheim zum 2:0-Endstand abschließen. „Mit Ruhm haben wir uns heute nicht bekleckert. Wir wollen hier gerne zum dritten Mal in Folge Stadtmeister werden – dafür müssen wir uns noch steigern, aber das werden wir auch“, richtete Sportfreunde-Coach Maik Wengorz den Blick auf das Halbfinale am Donnerstag.

Am Samstag stieg auch Ausrichter Lendersdorf ins Turnier ein. Gegen Viktoria Birkesdorf tat man sich lange Zeit sehr schwer. Früh besorgte Dorando das 1:0 für Birkesdorf – Hirsch rettete die Alemannia mit dem 1:1 nur Sekunden vor dem Ende. Im zweiten Spiel der Gruppe gelang Birkesdorf ein 0:0 gegen Landesligist FC Düren-Niederau. Für eine Überraschung sorgten jedoch die Lendersdorfer Alemannen: Mit einem 1:0 – dank eines Freistoßes von Stollenwerk – zwang man den großen Rivalen aus Niederau in die Knie. Lendersdorf konnte die Gruppe als Sieger verlassen, Niederau fuhr nach Hause.

„Dieses Erfolgserlebnis war wichtig für die Mannschaft. Schön, dass wir als Ausrichter noch dabei sind“, sagte Alemannia-Trainer Roland Gajewski und fügte augenzwinkernd hinzu: „Feiern können wir schließlich!“ Seinem Gegenüber Lothar Fackeldey war ganz und gar nicht nach Feiern zumute: „Wenn man gegen zwei Kreisligisten kein Tor schießt, dann kann man nicht zufrieden sein. Wir müssen viele neue Spieler integrieren.“

Die dritte Gruppe wurde vom GFC Düren 99 dominiert. Neuzugang Michael Strauch zündete im Spiel gegen Arnoldsweiler II, das mit 1:0 gewonnen wurde. Da Arnoldsweiler lediglich durch Nevesinjac im Spiel gegen den Türkischen SV traf und Gegentreffer durch Gülyaz und zwei Mal Karabulut kassierte, kam es zum Duell um den Gruppensieg zwischen TSV und GFC. Der GFC überzeugte auf ganzer Linie und konnte mit einem 4:0-Kantersieg – Torschützen für den GFC waren Kruth, Salger, Lennartz und Stanke – feiern. TSV-Trainer Atilla Ermayasi war über den zweiten Platz aber auch nicht unglücklich: „Jetzt geht es gegen Lendersdorf, die sind auch schlagbar. Wir wollen ins Finale!“

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.


Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert