Düren - Stadthalle: Verhandlungen mit neuen Investoren

Stadthalle: Verhandlungen mit neuen Investoren

Von: bugi
Letzte Aktualisierung:

Düren. Wie geht es weiter mit der Dürener Stadthalle? „Nachdem der Rückübertragungsvertrag von der Stadt Düren nicht unterzeichnet wurde, arbeiten wir wieder an eigenen Lösungen und verhandeln derzeit mit verschiedenen potenziellen Investoren”, sagt Hermann-Josef Schneider, Geschäftsführer der Projektentwicklungsgesellschaft, der das Grundstück gehört.

„Wie auch in der Vergangenheit schon praktiziert, werden wir auch weiterhin die Gremien der Stadt Düren lösungsorientiert mit einbinden”, so der Geschäftsführer zu den „Dürener Nachrichten”. Damit reagiert er auf unseren Artikel in der Donnerstagausgabe, in dem SPD und Grüne angekündigt hatten, in einem Antrag an den Rat die Stadt aufzufordern, doch vom so genannten Heimfallrecht Gebrauch zu machen, nachdem die Rückübertragung gescheitert ist.

„Die Stadt hat kein außerordentliches Heimfallrecht mehr. Lediglich die Projektgesellschaft hat ein einseitiges, jederzeit auszuübendes Ankaufsrecht des Grundstücks, welches innerhalb der ersten zehn Jahre des Erbpachtvertrages ausgeübt werden kann”, stellt der Geschäftsführer klar, der inzwischen wie Teile der Politik auch davon ausgeht, dass es bei einem Hotelprojekt schwierig werden könnte, die Stadthalle zu erhalten.

„Der Bedarf für eine weitere Veranstaltungshalle fehlt, da die bereits bestehenden defizitär sind”, stellt Schneider nüchtern fest. „Eine Revitalisierung der alten Stadthalle - die nun seit über zehn Jahren niemand benötigt hat - ist ohne Subventionen durch Stadt oder Kreis nicht möglich.” Eine Planung für das Grundstück ohne die Halle dürfte allerdings ein ganz anderes Problem aufwerfen: Dass der Denkmalschutz für das Gebäude fällt, ist eher unwahrscheinlich.

In punkto Verkehrssicherungspflicht sieht der Geschäftsführer keinen Handlungsbedarf: „Die Baustellensicherung entspricht den für derartige Baunmaßnahmen üblichen Sicherungen.” Kurzzeitige Gefährdungslagen entstünden durch Vandalismus, dem würde durch regelmäßige Begehungen abgeholfen.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.


Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert