Düren - Stadtcenter und Hoesch-Museum arbeiten zusammen

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Stadtcenter und Hoesch-Museum arbeiten zusammen

Von: inla
Letzte Aktualisierung:
Nana rouge jambes en air
Kunst trifft Kommerz: Einige Exponate des Hoesch-Museums, darunter eines der populärsten Werke aus der Museumssammlung, die Skulptur „Nana Rouge jambes en l´air” von Niki de Saint Phalle (1930 - 2002), sind jetzt in einem leerstehenden Ladenlokal im City Center zu sehen.

Düren. Sie kommen beide nicht aus Düren haben sich irgendwann vor geraumer Zeit auf einen Kaffee getroffen. Dr. Renate Goldmann war damals noch nicht lange Direktorin des Leopold Hoesch-Museum und kam aus Köln, Daniel Böttke, der Manager des Stadtcenters, ist schon knapp zwei Jahre an der Rur und stammt aus Dresden. Sie vertritt die Kunst, er den Kommerz. Auf diese vereinfachte Formel könnte man es bringen. Und dennoch gibt es Gemeinsamkeiten.

„Das wurde relativ schnell klar”, sagt Böttke, als er von einer nun begonnenen Kooperation zwischen Center und Museum erzählt.

Eine Gemeinsamkeit ist die: Beide, Böttke und Goldmann, wollen ihre Häuser öffnen. Deshalb präsentiert sich das Museum jetzt auch mit einer kleinen Ausstellung in einem leer stehenden Ladenlokal des Centers. So ist nun auf der ersten Etage eines der populärsten Werke aus der Museumssammlung zu sehen, eine Skulptur - „Nana Rouge jambes en l´air” von Niki de Saint Phalle (1930 - 2002).

Außerdem ist das Papiermuseum mit einer Goldprägepresse aus dem Jahr 1905 vertreten, die zusammen mit einem Goldprägedruck die Kulturgeschichte des Papiers, zudem auch regionale Industriegeschichte veranschaulicht.

Ein weiterer Bestandteil der Zusammenarbeit: Zur Veranstaltung „Düren leuchtet” am Samstag, 6. November, wird das Center die Illumination des Museums sponsern. Laut Manager Böttke sind weitere Aktionen geplant, die allerdings noch nicht spruchreif seien.

Für die Museumschefin und den Center-Manager ist das Ganze auch ein Experiment. Wie letztlich die Resonanz sein wird, muss sich noch zeigen. Das Center, davon ist Dr. Goldmann, überzeugt, sei ein „guter Ort für Kunst. Wir können hier auf uns aufmerksam machen.” Ähnliche Ziele verfolgt auch Daniel Böttke, der bereits Kooperationen im sozialen und kulturellen Bereich organisiert hat. Die Ausstellung dauert bis 9. Januar uns soll nicht nur in Düren, sondern in der Region eine Ausstrahlung haben.
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