Birkesdorf - St. Marien-Hospital: Park-Chaos hat bald ein Ende

St. Marien-Hospital: Park-Chaos hat bald ein Ende

Von: elfa
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Spatenstich für das neue Parkhaus am St. Marien-Hospital in Birkesdorf: Bis Ende Mai sollen hier 224 neue Autostellplätze auf sieben Parkebenen entstehen. Foto: Elmar Farber

Birkesdorf. Mit einem symbolischen Spatenstich haben am Mittwoch die Erdarbeiten für das neue Parkhaus am St. Marien-Hospital in Birkesdorf begonnen. Bis voraussichtlich Ende Mai 2010 werden dort 224 Stellplätze auf sieben Parkebenen geschaffen.

Zwei Millionen Euro investiert die Caritas Trägergesellschaft West gGmbH (ctw) in das Projekt. Durch die zusätzlichen Stellplätze und die Neuordnung des bisherigen Parkraums soll die teilweise chaotische Parksituation rund um das Krankenhaus entschärft werden.

Nicht nur die Bediensteten und die Besucher des St. Marien-Hospitals werden vom neuen Parkhaus profitieren. Die Geschäftsführer der ctw, Gábor Szük und Bernd Koch, sind sicher: Auch der überwiegende Teil der Nachbarn freut sich auf das Parkhaus. Die bisherige Parksituation sei „mehr als unbefriedigend”, so Szük. Das bestätigte auch die Bezirksausschussvorsitzende Käthe Hofrath, die sich seit Jahren maßgeblich für das Bauprojekt eingesetzt hat und die mit dem Spatenstich ihre letzte Amtshandlung nach 40 Jahren aktiver Politik für Birkesdorf tat.

„Seit Jahren beschweren sich die Bewohner über die Parkprobleme vor Ort”, so Hofrath. Das Parkhaus wurde bereits beim Bau des neuen Medical Centers am St. Marien-Hospital eingeplant, jedoch kann erst jetzt mit den Baumaßnahmen begonnen werden, da die Verlegung des Medizinischen Versorgungszentrums von der Stelle, an der das Parkhaus entsteht, in das Medical Center erst vor kurzem abgeschlossen wurde.

Das Parkhaus erhält eine Metallfassade mit schalldämmenden Aluminiumlamellen. Die Einfahrt wird sich in der Birkenallee befinden. Einen zusätzlichen separaten Ausgang wird es auf der anderen Seite hin zur Kinderklinik des Hospitals und zum Seniorenzentrum Düren geben.

Die Fahrbahn innerhalb des Parkhauses wird durchgängig sechs Meter breit sein, die Parkplätze zweieinhalb Meter. Durch die versetzten Parkebenen, von denen sich zwei im Untergeschoss befinden, soll sich eine oberirdische Bebauung von nur zwei beziehungsweise drei Geschossen ergeben, die sich harmonisch in die Nachbarbebauung einfügt.

Mit der Planung und dem Bau des Parkhauses hat die ctw das Aachener Architekturbüro Kupczik-Skellington und die Lambert Schlun Baugesellschaft aus Gangelt beauftragt.
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