Sportfreunde Düren sind zum zweiten Mal Hallenfußball-Stadtmeister

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Jubel bei den Sportfreunden: Nach dem 4:0-Sieg im Finale der 29. Hallenfußball-Stadtmeisterschaft gegen SW Düren präsentieren sie stolz den Siegerpokal und das Plakat der vom DFB ausgezeichneten Aktion „Fußballvereine gegen Rechts“. Foto: Jörg Abels
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Packende Zweikämpfe lieferten sich Sportfreunde und SW Düren nicht nur im Finale. Auch die beiden Halbfinalspiele waren hart umkämpft. Foto: Jörg Abels
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Torschützenkönig: Peter Borsdorff (l.) gratulierte Florian Ubrich. Foto: Jörg Abels

Birkesdorf. Damit hätte nach den Turbulenzen in der Hinrunde, dem Rauswurf von Trainer Dirk Krischer und dem Weggang zahlreicher Stammspieler, wohl niemand gerechnet. Landesligist Sportfreunde Düren sicherte sich am Sonntag mit einem 4:0-Finalsieg gegen Schwarz-Weiß Düren zum zweiten Mal nach 2012 die von Viktoria Birkesdorf ausgerichtete Hallen-Fußball-Stadtmeisterschaft.

„Das ist das zweite Lebenszeichen nach dem 2:0-Sieg gegen Tabellenführer Bergheim im letzten Spiel vor der Winterpause“, freute sich SFD-Trainer Maik Wengorz. „Wir haben uns von Spiel zu Spiel gesteigert und wollen dieses positive Gefühl jetzt natürlich in die am 26. Januar beginnende Vorbereitung auf die zweite Saisonhälfte mitnehmen.“

Kämpferisch stark

Die Sportfreunde waren sicherlich nicht die spielerisch beste Mannschaft des zweitägigen Turniers in der Birkesdorfer Sporthalle, aber eine der kämpferisch stärksten. Das bewies die neu formierte Ostdürener Truppe vor allem beim 4:3-Sieg im Halbfinale gegen Titelverteidiger FC Düren-Niederau, bei dem allerdings Reservetorwart Dominik Zimmermann nicht immer die glücklichste Figur abgab.

Das Halbfinal-Aus aber dem Keeper zuzuschreiben, kam für FCN-Coach Bernd Virnich nicht in Frage. „Das wäre zu einfach. Wir haben uns von der Hektik anstecken lassen“, kommentierte der Trainer, der froh war, das Turnier nach dem 5:3 im Neun-Meterschießen um Platz Drei gegen Viktoria Arnoldsweiler II ohne schwere Verletzungen abgeschlossen zu haben.

Das gleiche Fazit zog Viktoria-Coach Frank Rombey, obwohl sein Team den Zuschauern sicherlich an beiden Turniertagen den technisch besten Hallenfußball präsentiert hatte. Den „Kleeblättern“, die mit dem zwölf Mal erfolgreichen Florian Ubrich den besten Torschützen der 29. Stadtmeisterschaft in ihren Reihen hatten, fehlte im Halbfinale gegen den Bezirksliga-Konkurrenten Schwarz-Weiß Düren einfach das nötige Quäntchen Glück. Nach jeweils zwei Toren von Ubrich für Arnoldsweiler und Gülhan für Schwarz-Weiß musste die Entscheidung im Neun-Meter-Schießen fallen, in dem SWD-Torwart Metin Güclu beim 5:3 mit drei gehaltenen Bällen zum Matchwinner avancierte. Damit aber hatten die Schwarz-Weißen ihr Pulver denn auch verschossen.

Nach zwei hochkarätigen und bis zur Schlusssirene hoch spannenden Halbfinalspielen erlebten die Zuschauer im Finale eine einseitige Angelegenheit. Tim Faßbender und Marc Wollersheim auf Seiten der Sportfreunde ließen den von Trainer Kalle Kunkel bis zuletzt angetriebenen Schwarz-Weißen mit je einem Doppelpack nicht den Hauch einer Chance. Entsprechend groß war der Jubel der neu formierten „Sportfreunde“, die sich mit dem Schlusspfiff jubelnd in den Armen lagen. Die Botschaft in diesem Moment war unverkennbar: Wir leben noch!

Nur den Wanderpokal der Sparkasse Düren konnte der neue Stadtmeister nicht direkt in Empfang nehmen. Der muss nachgereicht werden. Vorjahressieger FCN hatte den Pott schlichtweg vergessen.

Turnierorganisator Thomas Loewen von Viktoria Birkesdorf zog nach den beiden Tagen eine positive Bilanz. „Die Stadtmeisterschaft hat nichts von ihrer Beliebtheit verloren“, freute er sich über die große Zuschauerresonanz. „Das Turnier ist ein richtiger Treffpunkt der Fußballer.“

Mit über 320 Treffern in der Vor- und Zwischenrunde sahen die Zuschauer torreiche und vor allem spannende Spiele. Auch wenn am Ende die vermeintlichen Favoriten das Halbfinale erreicht hatten, so konnten doch auch einige unterklassige Vereine lange Zeit mithalten, darunter der SC Merzenich und auch Gastgeber Birkesdorf. Der Zweite der Kreisliga A verspielte im entscheidenden Zwischenrundenspiel um den Halbfinaleinzug eine 2:0-Führung gegen Arnoldsweiler.

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