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Sportfreunde Düren sind Stadtmeister

Von: Hannes Schmitz
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Nach dem letzten Elfmeter: der obligatorische Siegestaumel der Gewinner.
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Reichlich abgekämpft, aber glücklich: Die Sportfreunde Düren haben ihren Titel verteidigt und sind Stadtmeister 2013. Sie besiegten Viktoria Arnoldsweiler in einem teils spannenden Endspiel. Foto: Hannes Schmitz

Düren. Die Sportfreunde Düren haben ihren Titel als Dürener Fußballstadtmeister verteidigt. Die Elf aus dem Grüngürtel hatte beim Elfmeterschießen das entscheidende Quäntchen Glück und Viktoria Arnoldsweiler mit 6:7 das Nachsehen. Der „Held“ des Tages ist Christian Neumann, der mit einer tollen Parade seinem Team den Sieg bescherte.

Lakonisch hatte schon der Arnoldsweiler Coach Bernd Lennartz nach dem Ende der regulären Spielzeit reagiert: „Wer seine Chancen vergibt, der muss ins Elfmeterschießen. Und wie das ausgeht, weiß keiner.“ Der Trainer, der sich mit seiner Mannschaft erst seit einer Woche auf die Saison in der Mittelrhein-Liga vorbereitet, schien die Niederlage geahnt zu haben. Während der 90 Minuten hätten die Kleeblätter längst alles klar machen können. Chancen zuhauf wurden vergeben, der Trainer rotierte an der Außenlinie.

Zu Beginn der Partie hatte man den Eindruck, dass die Hitze allen zu schaffen machte. Die hohen Temperaturen lähmten die Aktiven, die erst nach einer Viertelstunde bemerkten, dass es fürs Sonnenbaden zu heiß und etwas Bewegung erträglicher war.

Aus anfänglichem Ballgeschiebe entwickelte sich in der ersten Hälfte ein zeitweise recht ansehnliches Spiel, bei dem es nur dem Spielball zu warm wurde und ihm die Luft ausging. Gnädig war der Schiedsrichter, der den Spielern eine Trinkpause gewährte.

Statt Geplänkel kam es nun mit Elan zu einigen aufregenden Szenen, doch auf Seiten der Sportfreunde vergab Marc Wollersheim, und bei Arnoldsweiler bleib Metin Kizil glücklos. Er traf gegen Ende der zweiten Halbzeit alleine bei drei Großchancen das Tor nicht.

Überhaupt war die Viktoria im heimischen Bertram-Möthrath-Stadion im zweiten Durchgang die bessere Elf. Dem Gast ging langsam aber sicher die Puste aus, mit Ehrgeiz und starkem Willen stemmte man sich der eine Klasse höher spielenden Mannschaft entgegen.

Mit sehr viel Glück rettete der Landesligist das Remis, was vor allem Keeper Neumann zu verdanken war, der mehrfach mit dem Glück des Tüchtigen rettete, als der Gastgeber der Fußball-Stadtmeisterschaft 2013 spielerischen Dampf abließ und es auf dem Platz unter den Spielern ein wenig brodelte.

Ein paar Nickligkeiten und ein Ruf von Tainer Lennartz: „Lass die Privatduelle!“ Und es war wieder Ruhe.

Auf Augenhöhe

Schon vor dem Finale hatte es im Spiel um den dritten Platz auch ein Elfmeterschießen zwischen dem FC Düren- Niederau und dem GFC Düren 99 gegeben, mit dem besseren Ende für den Bezirksligisten. Nach 90 Minuten hatte es in einem Spiel auf Augenhöhe 2:2 gestanden.

Für den Landesligisten trafen Kuhnke und Kaspercicz, der allerdings auch einen Elfer im Spiel verschossen hatte. Für den GFC Düren 99 waren Kruth und Fuhs erfolgreich. (Endstand: 6:5)

Die Siegerehrung nahm in sengender Hitze Bürgermeister Paul Larue vor. Er lobte die tolle Resonanz der Stadtmeisterschaft bei Mannschaften und Zuschauern. Immerhin hatten sich am Sonntag rund 150 Zuschauer zum Endspiel begeben.

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