Spielerisch die Sprache erlernen

Von: kin
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Paul Larue (l.) freut sich, dass Sprachförderung so viel Spaß macht. Foto: Sandra Kinkel

Düren. Iman (5), Pauline (6) und Ariane (4) haben sichtlich Spaß. Die drei Kinder der städtischen Kindertagesstätte „Im Eschfeld” überlegen gerade mit Kindergartenleiterin Marlies Moll, welches der drei Bildchen zu den anderen auf der Seite in dem roten Heft passt.

„Der Zuckertopf”, ruft Pauline, „der gehört auch in die Küche.” Dank einer Spende der Sparkasse Düren haben alle zehn städtischen Kindertagesstätten in Düren jetzt die Möglichkeit, sich an dem Förderprogramm „Keiner ist so schlau wie ich” zu beteiligen.

Dank der Finanzspritze konnten 225 Übungshefte angeschafft werden, in denen 60 Aufgaben auf die Jungen und Mädchen warten. Marlies Moll: „Es gibt Kinder, die zwar den Sprachtest Delfin 4 bestanden haben, aber dennoch gefördert werden müssen. Und bei diesen Jungen und Mädchen setzen wir die Arbeitshefte ein.”

Viele Kinder, so Moll weiter, hätten nicht Deutsch als Muttersprache gelernt. „Und da fehlt einfach der Wortschatz. Aber mit entsprechender Förderung lernen die Kinder sehr, sehr schnell.” Grundsätzlich, so Marlies Moll, würden Kinder es überhaupt sehr mögen, gefördert zu werden.

Die Aufgaben in den neuen Lernheften sind für Kinder ab viereinhalb Jahren geeignet und wurden von Professor Edeltrud Marx und Professor Karl Josef Klauer von der Universität in Dortmund entwickelt. Ersten Studien zu Folge sollen die Aufgaben nachweisliche die geistige und sprachliche Entwicklung der Kinder steigern. Alice Schlößer, Leiterin der Kindertagesstätte „City-Kids”: „Wir haben für unsere Erzieherinnen eine Fortbildung angeboten. Aber die Aufgaben erklären sich eigentlich auch von selbst. Und wir machen wirklich gute Erfahrungen mit den Arbeitsheften.”

Innerhalb von fünf Wochen sollen die Kinder alle Aufgaben lösen können. Marlies Moll: „Bei Sprachförderung ist es ganz entscheidend, dass man kontinuierlich arbeitet. Dann ist der Erfolg am größten.”

Dirk Hürtgen von der Sparkasse Düren freut sich, dass die Spende sinnvoll angelegt ist. „Sprache ist doch wirklich der Zugang zu fast allem. Und wir konnten hier in Sachen Bildung wirklich sinnvoll helfen.”

Übrigens werden die Hefte vielen Generationen von Kindergartenkindern Spaß machen. Marlies Moll: „Bei uns werden die richtigen Antoworten mit Klebepunkten markiert, die man später wieder ablösen kann, so dass die Hefte dann mehrfach genutzt werden können.”
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