Düren - Spielemesse „Gamescom“: das Dürener Jugendamt mittendrin

Spielemesse „Gamescom“: das Dürener Jugendamt mittendrin

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Bekannter Botschafter der digitalen Welt: die Spielfigur Super Mario. Foto: imago/China Foto Press

Düren. Dass man die elektronische und digitale Spielwelt in der Jugendarbeit nicht außen vor lassen kann, ist das einheitliche Fazit eines pädagogischen Kongresses, der auf der „Gamescom“ in Köln veranstaltet wurde. Das Jugendamt der Stadt Düren war mit Berthold Becker, der für die Jugendförderung zuständig ist, vertreten.

Die „Gamescom“ ist Europas größte Messe für interaktive Spiele und Unterhaltungselektronik. Die Gefahren der Spielewelt dürften nicht unterschätzt werden, lautete die Einschätzung der Jugendschützer. Aber es gelte auch, die damit verbundenen Möglichkeiten in den Blick zu nehmen. Fast alle Jugendlichen nutzten laut aktueller Studien Computerspiele. Nur sechs Prozent gaben an, im letzten halben Jahr nicht gespielt zu haben.

Ein Drittel der Jungen und ein Zehntel der Mädchen spielt täglich, Tendenz steigend. Dies sei eine große Herausforderung für die pädagogische Arbeit insgesamt und auch für die Jugendarbeit. Medienkompetenz ist hier das Zauberwort, wenn es darum geht, Kinder und Jugendliche fit zumachen in Sachen Mediennutzung.

Und so ist es nur konsequent, dass im Rahmen der mobilen Jugendarbeit die „Gamescom“ Ziel einer gemeinsamen Erkundung von Dürener Jugendlichen war, begleitet von den pädagogischen Fachkräfte der Mobilen Jugendarbeit des Dürener Jugendamtes, Sabine Kieven und Simon Rüttgers.

Schließlich galt es, auch dabei zu sein, wenn die weltweit größte Messe direkt vor der Haustüre stattfindet und rund 340.000 Besucher die Welt der Computerspiele dort zelebrieren. Gleich zwei Dürener Gruppen tauchten an unterschiedlichen Tagen in die mediale Welt ein und brachten eine Vielzahl von Eindrücken mit. Spielkonsolen und neu entwickelte Spiele, die erst am Jahresende auf dem Markt kommen, konnten ausprobiert und bewertet werden.

Nach Einschätzung von Berthold Becker wird das Thema das städtische Jugendamt noch intensiv beschäftigen. Die Anregungen des Kongresses, wie Games in die Jugendarbeit stärker einbezogen und medienpädagogische Ansätze geleistet werden können, wird jetzt nach der „Gamescom“ wichtiges Thema in der Jugendarbeit sein.

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