SPD will es wissen: Was mögen die Bürger, was stört sie?

Von: mv
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Düren. Die SPD in Düren will wissen, ob sie mit ihren Themen richtig liegt. Und sie will die Dürener intensiver als bisher in die Diskussionen über Wohl und Wehe der Stadt einbeziehen.

Deshalb haben die Sozialdemokraten eine Umfrage gestartet, an der man sich noch bis Ende Januar auf Papier oder im Internet beteiligen kann.

Hunderte Umfragebögen wurden schon verteilt, mehr als 300 ausgefüllte kamen bereits zurück. Erreichen will man am Ende 1000 oder noch mehr, um zu wissen, wo den Bürger der Schuh drückt.

Die Umfrage ist anonym, so wird versichert, aber nicht ganz offen. Man bezieht sich auf die üblichen Themenkreise wie: Städtebau, Wohnumfeld, Verkehr, Kultur/Freizeit/Gastronomie, Bildung, Jugend, Alter und dergleichen mehr.

35 Fragen sollen beantwortet werden. 20 Minuten sollten dafür schon eingeplant werden. Auch wird nach Alter, Wohnort und Ausbildung gefragt.

„Wie Politik meistens läuft”, das erklärte bei der Vorstellung der Umfrage die Stadtverbandsvorsitzende Liesel Koschorreck. Gemeint ist, dass Politiker sozusagen von oben herab Themen ansprechen und erst später merken, dass sie an den Bürgern vorbei reden.

„Wir wollen nicht nur im eigenen Saft schmoren”, meinte auch Ortsvereins-Vorsitzender Friedhelm Wirges. Maßgeblich an der Umfrage wie auch an der Auswertung beteiligt sind Manfred Huppertz und Rolf Hamacher.

Im März wollen sie die Ergebnisse der Umfrage, bei der auch nach dem Migrationshintergrund gefragt wird, der Öffentlichkeit mitteilen. Mitmachen kann natürlich jeder, in Zukunft will man sogar weitere Umfragen starten, um in konkreten Einzelfällen zeitnah Rückmeldungen der Bürger einzuholen.

Ein wenig suggestiv sind einige Fragen allerdings. „Was sähen Sie anstelle der alten Stadthalle am liebsten?”, steht da. Was, wenn jemand die Stadthalle erhalten will? Und auch auf die Frage „Wie gefällt Ihnen das Stadtcenter?” kann man sich nur zwischen vier Antworten entscheiden.

Trotzdem: Sollten die 1000 und mehr Rückmeldungen zusammenkommen, so könnte die Auswertung spannend werden. Im Netz sind die Fragebögen zu finden. Wer die Papierversion bevorzugt, muss sich an das Fritz-Erler-Haus, Holzstraße 34, in Düren wenden.
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