Kreuzau - SPD schickt Karl-Georg Steffens ins Rennen

SPD schickt Karl-Georg Steffens ins Rennen

Von: smb
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Karl-Georg Steffens.

Kreuzau. Die SPD schickt bei der Bürgermeisterwahl im Mai Professor Dr. Karl-Georg Steffens, die meisten kennen ihn als Jörg Steffens, ins Rennen. Das haben der Vorstand des Ortsvereins und die Fraktion am Montagabend einstimmig beschlossen. Die Mitgliederversammlung muss Anfang März noch zustimmen.

Karl-Georg Steffens wurde am 22. März 1966 in Düren geboren. Der 47-Jährige ist verheiratet und Vater von zwei Kindern im Alter von 16 und 19 Jahren. Er arbeitet als Hochschullehrer in den Bereichen Mathematik und Statistik an der Hochschule Neuss. Steffens lebt im Zentralort. Seit 1983 ist er Mitglied der SPD und saß von 2004 bis 2009 im Gemeinderat.

Aufgrund seines beruflichen Werdegangs, der in nach Hamm führte, hatte er sich in den vergangenen fünf Jahren aus der Kommunalpolitik zurückgezogen. „Ich bin fest davon überzeugt, dass er die Gemeinde in eine bessere Zukunft führen kann – und wird“, sagt Rolf Heidbüchel, Fraktionsvorsitzender und kommissarischer Vorsitzender des Ortsvereins. Drei Kandidaten waren vorab bei der SPD im Gespräch.

Ein Thema, das Steffens als Bürgermeister anpacken möchte, ist die Verkehrssituation in Kreuzau. „Ich möchte, dass wir den alternativen Weg wieder denken“, spielt Steffens darauf an, Güter für die und von den großen Firmen von der Straße auf die Bahn zu verlagern. Steffens weiß, dass das Verkehrsthema nicht kurzfristig lösbar ist. „Aber ich möchte beginnen, dieses dicke Brett zu bohren.“

Steffens möchte die Gemeinde noch besser für die Zukunft aufstellen. Ihm schwebt zum Beispiel ein Runder Tisch zum Thema Nahversorgung vor, um den demografischen und infrastrukturellen Entwicklungen in den Dörfern zu begegnen. Belieferungsmöglichkeiten etwa könnten in diesem Rahmen erörtert werden. „Kreuzau hat große Chancen“, sagt Steffens. Hinsichtlich der Inklusion sieht er Herausforderungen und Möglichkeiten, fordert aber vor allem die erforderliche Unterstützung seitens der Landesregierung.

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