SPD macht Vorschläge für Düren

Von: Ingo Latotzki
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Im Dürener Rathaus will die SPD nach der Kommunalwahl am 25. Mai wieder das Sagen haben. Zuletzt war das von 1983 bis 1999 der Fall. Foto: Ingo Latotzki

Düren. Die Dürener SPD hat ein Eckpunktepapier zur Kommunalwahl am 25. Mai vorgelegt. Betitelt ist es mit dem Begriff „Regierungsprogramm“, weil „wir deutlich machen wollen, dass wir regieren wollen“, sagte Fraktionschef Henner Schmidt, der das Papier am Dienstag mit der Parteivorsitzenden Liesel Koschorreck vorstellte.

Auf 26 Seiten hat die Partei ihre Vorstellungen zu Themenbereichen wie Wirtschaftsförderung und Arbeit, Stadtentwicklung, Kinder, Jugend und Bildung, demografischer Wandel oder Verkehr erarbeitet. Die beiden Sozialdemokraten fassten das Papier so zusammen: „Düren muss lebens- und liebenswert werden“.

Mit der SPD werde es keine „Planung nach dem Zufallsprinzip und keine ängstliche Eingrenzung von Entwicklungschancen“ geben, so Schmidt und Koschorreck. Die Politiker kündigen im Fall ihrer Wahl mehr Bürgerbeteiligung bei der Stadtentwicklung an. Endlich würde ihr Vorschlag, einen Masterplan zu erstellen, umgesetzt. Gleichzeitig will die SPD auch Handlungskonzepte für die Stadtteile. Ergänzend fordert die Partei einen Gestaltungsbeirat wie in Maastricht. Dieses Gremium kümmert sich explizit um Stadtentwicklung.

Nach wie vor hat die Partei, die in Düren seit 1999 nicht mehr am Ruder ist, eine dritte Gesamtschule oder eine Sekundarschule im Blick. Ein externes Gutachten soll ermitteln, wie sich die Schullandschaft entwickelt. Angesichts des demografischen Wandels könnten nicht alle fünf Gymnasien gehalten werden. Die SPD spricht aber nicht von Schließung einer Schule, sondern davon, „dass eine Schulform in einer anderen aufgeht“.

Neben einem Demografiebeauftragten fordert die SPD ein City-Ticket, das es möglich mache, mit dem Bus für 1,90 Euro durch die ganze Stadt zu fahren. Insgesamt würde das 220.000 Euro kosten, langfristig aber mehr Fahrgäste und damit wieder eine Reduzierung der Kosten bringen. Zudem sollen die Stadtteile besser an die City angebunden werden. Außerdem tritt die Partei dafür ein, das Radwegenetz zu verbessern.

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