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SPD: Die Dürener Straßenlampen sind hoch giftig

Von: bugi
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Düren. Für eine nachhaltige und energetische Umrüstung der Straßenbeleuchtung spricht sich die Dürener SPD in einem Antrag an den Stadtrat aus.

Rund 10.000 Straßenlaternen gibt es in Düren, die noch bis Ende des Jahres von den Stadtwerken betrieben werden. Der entsprechende Vertrag ist allerdings bereits von der Stadt gekündigt - um Kosten zu sparen. Wer künftig dafür sorgen soll, dass den Bürgern abends ein Licht aufgeht, ist noch nicht entschieden. In ersten Beratungen war aber davon die Rede, mit der Aufgabe den Dürener Service-Betrieb zu betrauen.

Rekommunalisierung vorantreiben

Neben dem Aspekt der Kosteneinsparung sieht die SPD-Fraktion aber noch einen weiteren wichtigen Aspekt, die Rekommunalisierung der Straßenbeleuchtung endlich voran zu treiben: 80 Prozent der Laternen, so SPD-Ratsherr Rolf M. Braun, seien mit hochgiftigen Quecksilberdampflampen ausgestattet. Bei den restlichen 20 Prozent wisse man nicht, mit welchen Lampen die Laternen betrieben würden.

Braun, der in der Zukunft am liebsten auf energiesparende LED-Leuchten setzen würde, verweist zudem darauf, dass nach den jüngsten EU-Richtlinien bestimmte Lampenarten schon jetzt verboten seien.

„Ein schnelles Handeln ist unumgänglich”, so der Ratsherr, der nun von der Stadt einen Stufenplan zum Auswechseln der Straßenbeleuchtung bis zum Jahr 2015 fordert.

Im Vordergrund sollte dabei die mögliche CO2-Einsparung stehen. Braun: „Mit 500 LED-Lampen hat die Stadt Lippstadt eine jährliche CO2-Senkung in Höhe von 88 Tonnen erzielt.” Ganz untätig war man in Düren allerdings nicht. „Wir haben bereits begonnen die Quecksilberdampflampen auszutauschen, vornehmlich in den Vororten, wie zum Beispiel in Derichsweiler”, so Stadtwerke-Pressesprecher Jürgen Schulz auf Anfrage. 3600 Lampen habe man bereits ersetzt - das wäre immerhin ein Drittel.
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