SPD: Bürgeramt zum Kaufhaus umwandeln

Von: inla
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Das Bürgeramt der Stadt Düren am Markt. Foto: Ingo Latotzki

Düren. Die Dürener SPD kann sich vorstellen, dass das jetzige Bürgerbüro am Markt zu einem Geschäftshaus umgewandelt wird. Der Fraktionsvorsitzende der SPD, Henner Schmidt, sagte, er könne sich einen Umbau des Gebäudes „in dieser erstklassigen Lage“ durchaus für Handel und Dienstleistung vorstellen.

Die SPD greift damit einen Vorschlag auf, den unlängst der Vorsitzende der CDU-Mittelstandsvereinigung, Rolf Delhougne, erneuert hat. Der CDU-Ratsherr hatte diese Idee vor Jahren schon einmal eingebracht. „Wir finden die Idee gut und unterstützen sie deshalb“, sagte Henner Schmidt.

Das Gebäude gehört der Sparkasse. Heute ist im Erdgeschoss das Bürgerbüro untergebracht, die oberen Stockwerke werden derzeit von den Fraktionen und Abteilungen der Stadtverwaltung belegt – aber nur so lange das Rathaus saniert wird. SPD-Fraktionschef Schmidt möchte nun, dass die Sparkasse von der Stadt beauftragt wird, die Machbarkeit des Vorschlages zu prüfen. „Das Gebäude müsste umgebaut werden, außerdem bräuchte man einen Investor“, sagte Schmidt. Der Sozialdemokrat will „ein Ausrufezeichen setzen, weil Düren immer mehr Geschäftsleerstand verzeichnet und dringend attraktiver werden muss“.

In der unteren Etage könnten ausschließlich Geschäfte untergebracht werden, sagte Schmidt. Im ersten Stockwerk seien Büros möglich. Die derzeitige Gastronomie, die in dem Häuserkomplex angesiedelt ist, solle unberührt bleiben. Das jetzige Bürgerbüro müsste dann umziehen. Abteilungen, die nicht unmittelbar mit Publikum zu tun haben, könnten im sanierten Rathaus untergebracht werden. Die Bereiche, die ständig mit Menschen zu tun hätten, könnten womöglich im Eingangsbereich des neuen Rathauses eine Heimat finden – dort seien ohnehin künftig Stellen untergebracht, die auf Publikumsverkehr ausgerichtet seinen, so Henner Schmidt.

Weitere Eingänge

Für CDU-Politiker Delhougne wäre es wünschenswert, wenn der Gebäudekomplex nicht nur vom Markt aus, sondern auch durch neue Zugänge auf der Weierstraße und am Kaiserplatz zugänglich wären. An Kaufinteressenten würde es sicher nicht scheitern. Potenzielle Mieter hätten schon Interesse gezeigt.

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