Düren - Sommerschlussverkauf: Geschäftswelt räumt die Lager

Sommerschlussverkauf: Geschäftswelt räumt die Lager

Von: Margret Vallot
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Preisnachlässe satt gibt es in den Geschäften der Dürener Innenstadt. Wer Ferien im Süden macht, kann sich jetzt preiswert hochmodisch einkleiden. Die Store-Mitarbeiterinnen haben gut zu tun. Foto: Margret Vallot

Düren. Ein Laden heißt heuzutage „Store”, eine Filialleiterin ist neuerdings eine „Storemanagerin” und der Schlussverkauft heißt eindeutig überall nur noch „Sale”. Eine Art Schlussverkauf ist derzeit in Düren in vollem Gange. Preisnachlässe bis zu 70 Prozent sind keine Seltenheit.

„Die Damen kaufen sich alle was für den Urlaub”, weiß die Verkäuferin einer Kette. Sie will ihren Namen nicht nennen, denn „wir gehen an die Börse und dürfen derzeit nichts sagen”. Wie auch immer: Die Urlaubsware (Textilien)läuft bei ihr wie von allein, „wir haben ein gutes Gefühl”.

In einem Laden für Markenware bestätigt Storeleiterin Michaela Blum diesen Eindruck. Dieses Jahr sei vom Umsatz her ein gutes Jahr, so ihre Einschätzung. Es sei vor allen Dingen ein außergewöhnlich buntes Jahr. „Und das geht im Herbst so weiter”, freut sie sich. Die ausgeprägte Farbigkeit der Mode werde von den Kundinnen sehr gut angenommen.

Auch bei Tanja Peters läuft bunt gut. Die Lager seien wegen des schlechten Wetters überall noch voll und die Herbstware in Braun, Dunkellila und Dunkelrot schon angekommen und im Fenster. Im Fachgeschäft bei Renate Minartz möchte ebenfalls niemand Trübsal blasen. Der einzig schlechte Monat sei - völlig überraschend - der April gewesen. Jetzt gehe seit drei Wochen die farbenfrohe Herbstmode schon recht gut.

Weniger gute Laune herrscht in den Schuhgeschäften. Schuhe, bis zu 70 Prozent reduziert, sind keine Seltenheit. Man habe mehr als normal reduziert - ohne dass es bisher einen Run auf Damen- oder Herrenschuhe gegeben habe, wird knapp mitgeteilt.

Schubweise kommt die Kundschaft bei Ellen Treiberg in den Laden. An Markttagen und am Wochenende klingeln die Euro in der Kasse. „Mittwochs, wenn die Ärzte zu haben, ist wenig los in der Stadt”, sagt die stellvertretende Storeleiterin. Sie hat, wie die meisten Damenoberbekleidungsgeschäfte, ihre Ware um 50 Prozent reduziert und ist optimistisch, dass bald wieder Platz im Lager sein wird.

Mit „Sale” nichts am Hut hat Edwin Scholz im Fotofachgeschäft. Nicht, weil er das Wort nicht mag. Sondern: „Unsere Ware läuft das ganze Jahr über gleich.”
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