Solarkataster: Sehen, ob sich eine Photovoltaikanlage lohnt

Von: kin
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Jak Strack, Ingo Vosen und Heinrich Klocke (v. l.) freuen sich über das neue Solarkataster. Dr. Kai Behnke (3. v. r.) hat es erstellt. Auch Bernd Kürten und Bürgermeister Paul Larue sind von dem Projekt begeistert. Foto: kin

Düren. Die Stadt Düren verfügt nun auch über ein Solarkataster. Über die Internetseite der Stadt Düren (www.dueren.de) oder die der Stadtwerke (www.stadtwerke-dueren.de) können sich Hauseigentümer einfach und kostenlos informieren, ob ihr Dach für eine Solaranlage geeignet ist.

Daneben hält das Kataster auch einen Solarstromrechner. Hiermit können die Bürgerinnen und Bürger die Kosten und die Wirtschaftlichkeit einer Photovoltaikanlage kalkulieren.

Dr. Kai Behncke von der Firma „IP Syscon“ hat 85 Quadratkilometer Oberflächenstruktur in Düren und die darauf stehenden Dächer analysiert. Das Ergebnis: Insgesamt sind zwei Quadratkilometer der Dürener Dachflächen für Solaranlagen geeignet – fast 260.000 Kilowattstunden Strom könnten hier pro Jahr produziert werden.

Behncke: „Das Solarkataster funktioniert denkbar einfach. Nach Eingabe der Straße und der Hausnummer wird die Solarfähigkeit des ausgewählten Standortes angezeigt. Und zwar sowohl für Solarstrom mit einer Photovoltaikanlage als auch für Warmwasser und Heizung mit Solarthermie.

Bürgermeister Paul Larue ist vom Ergebnis der Analyse begeisterte. „Das Erstellen eines Solarkatasters ist Teil unseres städtischen Klimaschutzkonzeptes. Ohne die Unterstützung der Stadtwerke hätten wir das nicht so schnell umsetzen können. Wir hoffen, dass sich viele Bürger anschließen. Schließlich können auf den bis jetzt ungenutzten Dürener Dachflächen rund 135.000 Tonnen Kohlenstoffdioxid eingespart werden. Und das ist Potenzial, das genutzt werden sollte.“

Heinrich Klocke, Geschäftsführer der Stadtwerke Düren betonte, dass die „Stadtwerke als fairer Energieversorger“ den Dürener Bürgern die Nutzung effizienter Solartechnik erleichtern wollen. Kocke: „Es ist auch unsere Aufgabe, die Energiewende voranzutreiben.“

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