Vossenack - Skulptur aus Edelstahl: Franzikus redet mit Wolf und Vögeln

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Skulptur aus Edelstahl: Franzikus redet mit Wolf und Vögeln

Von: ale
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Auf einem fünf Meter hohen Mast befindet sich die Skulptur des heilige Franziskus vor der Schule.

Vossenack. Endlich steht nun der heilige Franziskus vor dem Eingang des Vossenacker Gymnasiums – in Form einer Skulptur aus Edelstahl.

Nach dem feierlichen Gottesdienst in der Klosterkirche hatte sich eine große Besucherschar vor dem Eingang des Gymnasiums eingefunden, wo auf einem fünf Meter hohen Mast die Statue des heiligen Franziskus befestigt ist, neun Tauben scheinen ihn im Flug zu umkreisen. Pater Laurentius Englisch, der die Idee zu diesem Projekt entwickelt und es künstlerisch umgesetzt hat, hatte in unauffälliger Weise eine Erläuterung zu seinem „Vogelbaum mit dem tanzenden Franziskus“ an der Hauswand angebracht, darin konnte man lesen: „Franziskus spricht mit dem Wolf und den Räubern und predigt den Vögeln. Die flatternden Vögel kreisen im Spiel von Licht und Wind. Möge dieses funkelnde Lebenszeichen neben der Städte des grauenhaften Mordens uns zum Frieden und zur Versöhnung mahnen.“

Dank für das Geschenk

Pater Laurentius sprach in seiner lebhaften Art zu den vielen Menschen und wies dabei mit dem Arm in Richtung der Kriegsgräberstätte: „Diese Statue soll diesem Wahnsinn drüben eine Korrektur geben!“

Pater Peter, der Schulleiter, dankte für dieses Geschenk. „In 50 Jahren hatten wir es nicht geschafft, so etwas vor unserem Gymnasium aufzurichten“, sagte er und dankte mit herzlichen Worten dem Ideengeber und der ausführenden Firma. Er segnete die Plastik und bat um Gottes Hilfe und Schutz.

Dann strömten die vielen Gäste in das Schulgebäude und auf den Schulhof, um beim Schulfest die interessantesten Programmpunkte zu genießen: Von Apfelsaftpresse bis zu vom Moos zum Moor im Chemieraum waren die Aktivitäten alphabetisch aufgelistet worden. Es gab Spielemöglichkeiten, sportliche Animationen, eine Traumreise und Ausstellungen zu verschiedenen Themen; dazu wurden kulinarische Genüsse wie Kuchen, Crèpes, Schokofondue und Eis angeboten.

Sehr beeindruckt kamen die Besucher aus der Aula, wo sie einen achtminütigen Film über die „Aktion Friedenstaube“ gesehen hatten. Er war von Schülern im Juli dieses Jahres gedreht worden, als alle Schüler und Lehrer des Gymnasiums in weißen T-Shirts eine 50 Meter große Friedenstaube auf der Kriegsgräberstätte gebildet hatten (wir berichteten).

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