Simonskall zeigt jetzt Flagge

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Die Simonskaller (mit ihren Gästen) vor dem erstmaligen Hissen ihrer Dorffahne. Foto: M. Helbing

Simonskall. Der kleine Hürtgenwalder Ortsteil Simonskall, idyllisch im Kalltal am Rande des Krei-ses Düren gelegen, zeigt seit Neuestem im wahrsten Sinne des Wortes Flagge.

Die Erstbezeugung von Simonskall datiert von 1608. Der Herzog von Jülich erlaubte am 3. Juli 1608 den aus St. Gallen / Schweiz stammenden Gebrüdern Bartholomäus und Tobias Schobinger den Bau einer Glashütte und Seifensiederei im Gebiet „op der Callen”

Anlässlich des 400. Jahrestages der Erstbezeugung gaben sich im Jubiliäumsjahr 2008 die Bewohner von Simonskall „ihre Dorffahne” - basierend auf dem Schobinger Wappen von 1608 mit Darstellung einer rechtsgewendeten Taube auf einer silbernen Kugel.

Hubert Breidenich aus Vossenack schnitzte dieses Wappen in Holz, das seitdem über dem Torbogen der Simonskaller Burg in Sichtweite der Marienkapelle hängend bewundert werden kann.

Viele Gäste bei der Premiere

Auf Anregung einiger Simonskaller Freunde wurde jetzt die Idee umgesetzt, am Dorfplatz einen großen Fahnenmast für die Simonskaller Dorffahne zu errichten. Der Verkehrsverein Vossenack-Simonskall e.V., Leo Berbig aus Simonskall sowie das Landhotel Kallbach stifteten den Mast sowie eine große Fahne. Bürgermeister Axel Buch erteilte seitens der Gemeinde Hürtgenwald die nötige Genehmigung.

Beim Kapellen-Patronatsfest begrüßte Peter von Agris seitens des Verkehrsvereins viele Besucher und Gäste, die Zeuge des erstmaligen Hissens der Simonskaller Fahne waren. Vor dem Hochziehen der Dorffahne durch Leo Berbig wurde noch ein Erinnerungsfoto gemacht. Der Abend endete mit einem kleinen Umtrunk in geselliger Runde.

Die Symbolik aus dem Schobinger Wappen prägt die Simonskaller Dorffahne. Für jeden Besucher von Simonskall ist sie jetzt dauerhaft am Dorfplatz gut sichtbar zu bestaunen.
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