Düren - Sihl setzt mit der neuen „Frieda” auf Erfolg

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Sihl setzt mit der neuen „Frieda” auf Erfolg

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Setzten per Knopfdruck die Maschine in Gang: Dürens stellvertretender Bürgermeister Rainer Guthausen (l.) und Diego Mosna, Präsident der Diatec-Gruppe.

Düren. Der Folien- und Papierveredler Sihl präsentierte am Mittwoch nach einer komplexen Umbauphase die neue „Frieda”. Sie ist nun eine der modernsten und leistungsfähigsten Maschinen zur Herstellung von mikroporösen Beschichtungen weltweit und wird zur Produktion von hochwertigen Inkjet-Fotopapieren genutzt.

Sihl hat eine Summe „im siebenstelligen Bereich” investiert. Nach einer neunmonatigen Vorbereitungsphase und einem zweiwöchigen Umbau ist die Trockenstrecke nun deutlich erweitert. Zusammen mit der Investition aus dem vergangenen Jahr, dem Einbau eines Multilayer-Curtain-Coaters, hat Sihl seine Wettbewerbsfähigkeit gefestigt und seine Kapazität nahezu verdoppelt. Zusätzlich konnte das Qualitätslevel nochmals verbessert werden.

Eine von zehn in Düren

Geschäftsführer Heiner Kayser betonte: „Diese Investition ist der Abschluss einer konsequenten Strategie, unsere wichtigsten Produkte qualitativ permanent zu verbessern und die Kostenstruktur durch gezielte Investitionen zu optimieren.”

Die Beschichtungsmaschine „Frieda” ist eine von zehn in Düren. Auf ihre Einweihung und die offizielle Inbetriebnahme stießen die Sihl-Mitarbeiter und das Management, Geschäftsführer Heiner Kayser und Diego Mosna, Präsident der Diatec-Gruppe, zusammen mit dem stellvertretenden Bürgermeister Rainer Guthausen am Mittwoch an.

Sihl steht für die Herstellung von beschichteten und veredelten Papieren und Folien. In Düren entwickeln und produzieren 300 Mitarbeiter Wide-Format-Papiere (Photo, Film, Spezialitäten), Papiere für Office- und Digital Imaging-Anwendungen (Inkjet-Fotopapiere, Inkjet, Copy/Laser) sowie Halbfabrikate und Informationsträger. Mit seinen zehn Beschichtungsmaschinen der neuesten Generationen zählt die Fabrik in Düren zu den modernsten und größten Beschichtungswerken Deutschlands.

Sihl gehört zur italienischen Diatec-Gruppe, die sich auf die Geschäftsbereiche „Papiere für technische Zeichnungen” und „Papiere für die Textilverarbeitung” spezialisiert hat.
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