Sie helfen, wenn bei der Feuerwehr Not am Mann ist

Von: mv
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In seinem Arbeitszimmer verraten die Bilder, wofür sich der Fördervereins-Vorsitzende Arno Spieß in seiner Freizeit interessiert: für die Dürener Feuerwehr. Foto: Margret Vallot

Düren. Dass Schulen und Museen Fördervereine haben, und Kindergärten manchmal auch, daran hat man sich gewöhnt. Fördervereine helfen da weiter, wo der Träger - oft aus Geldmangel - nichts mehr machen kann. In Düren hat auch die Feuerwehr einen Förderverein, dessen Vorsitzender seit vielen Jahren Arno Spieß (54) ist.<br />

60 Mitglieder hat der gemeinnützige Verein. Seine selbstgestellte Aufgabe: Alles das beschaffen, was der Träger, also die Stadt Düren, für die Aktiven der Feuerwehr nicht beschaffen kann.

Ein weiteres Aufgabenfeld bezieht sich auf die Jugendfeuerwehr, die aus nicht-aktiven 10- bis 18jährigen Jungen und Mädchen besteht. 110 Jugendliche sind im Moment dabei, „der Zulauf ist gut”, sagt Arno Spieß.

Das dritte Aufgabenfeld bildet die Ehrenabteilung. Auch die altgedienten Aktiven brauchen für ihre Unternehmungen Zuschüsse.

Lang ist die Liste der Anschaffungen, die in den letzten Jahren getätigt wurden. Die Jugendlichen fahren regelmäßig ins Zeltlager und bekamen aus der Fördervereins-Kasse beispielsweise einen Zwei-Tonnen-Anhänger, einen Stromkasten, Tische und Bänke, ein Küchenzelt sowie Uniformen, T-Shirts und Helme spendiert.

Insgesamt wurden in den letzten 20 Jahren rund 400.000 Euro eingesammelt und ausgegeben.
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