Sicherheit: SPD will Befragung

Von: inla
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Am Donnerstagabend wird nicht nur über Sicherheit, sondern auch über Sauberkeit in Düren diskutiert. Foto: Ingo Latotzki

Düren. Um zu ergründen, wie sicher die Dürener sich in ihrer Stadt tatsächlich fühlen, fordert die SPD eine möglichst repräsentative Befragung. Fraktionschef Henner Schmidt: „Wir brauchen belastbare Fakten.“ Idealerweise würde die Stadt ein Büro beauftragen, das die Informationen über eine Befragung sammelt.

Die SPD hat etwas Ähnliches vor einem guten Jahr selbst gemacht: Bürger wurden zu bestimmten gesellschaftlichen Themen befragt, unter anderem zur Sicherheit. Heraus kam ein überdurchschnittlicher Wert. Schmidt: „Wir wissen, dass wir uns dem Thema stellen müssen.“

Die Frage sei nur: Wie? Keinesfalls, so der Fraktionsvorsitzende, eigne sich das Thema für den Wahlkampf. Diesen Weg aber wolle offenbar die Dürener CDU einschlagen. Wie berichtet, beschäftigen sich die Sozialdemokraten mit der Frage, ob die Stadt Düren mehr Personal einstellen soll, um verstärkt zu kontrollieren.

Die Stadt Düsseldorf fährt ein Modell, nach dem Kräfte des Ordnungsamtes mit mehr Kompetenzen ausgestattet sind als gewöhnlich. Sie können Personalien feststellen und Personen festhalten, bis die Polizei kommt. Heute findet zum Thema eine von der CDU initiierte Info-Veranstaltung mit Experten Dürener Posthotel statt (19 Uhr), unter anderem mit dem Leiter des Düsseldorfer Ordnungsamtes.

„Wir wollen keine Schnellschüsse“, betonte Sozialdemokrat Schmidt. Mit einer Befragung sollten Angsträume genau definiert werden. Zudem sei eine intensive Zusammenarbeit mit der Polizei vonnöten, so Schmidt. Dass sich Menschen in der Stadt unsicher fühlen, könne auch damit zu tun haben, „dass wir immer mehr Leerstand haben und die City zudem an verschiedenen Stellen unsauber ist, sagte Schmidt.

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